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Cara von Wachon...
...wenn sie WACH ist, ist sie ON

erzählt.... was im Hause "von Wachon" alles los ist! Wenn Sie informiert sein wollen, dann lesen Sie immer hier, was Cara zu berichten hat....(bitte das Datum anklicken)
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Überblick meiner untenstehenden Geschichten:
09.05.2012 Hilfe, ich bin Oma geworden!
05.05.2012 Galina schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
04.05.2012 Gretel schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 3
02.05.2012 Giancarlo schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
24.04.2012 Wir voten für den Sportverein Wachendorf...
22.04.2012 Gina schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
14.04.2012 Gretel schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 2
09.04.2012 Gordon-Blake schreibt einen Brief, Kapitel 1
03.04.2012 Fidelio & Finn
29.03.2012 Emil, der neu angekörte Wachon-Deckrüde...
27.03.2012 Gretel schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
25.03.2012 Häuptling Geronimo berichtet aus dem Wigwam, Kapitel 1
20.03.2012 Macht´s gut, meine lieben Kinderle!
16.03.2012 Ich bin noch da!
09.03.2012 Wir sind in Feierlaune!
06.03.2012 Der Täter kehrt zum Tatort zurück!
02.03.2012 Wir wurden getauft!
24.02.2012 Nichts geht ohne Häuptling Geronimo...
16.02.2012 S´isch Fasnet... bei aus send älle narred!
10.02.2012 Bei uns ist vielleicht was los!
04.02.2012 So ein Krach!
27.01.2012 Mama ist so ungerecht!
21.01.2012 Die Kegelrunde lässt grüßen...
16.01.2012 Alle Neune!
25.12.2011 Das Christkind...
12.12.2011 Es gibt bald Kinderle!
28.11.2011 Oh je... ich werd´vielleicht bald Oma!
14.11.2011 Er liebt mich... er liebt mich nicht....?!
18.10.2011 Ich hab Geburtstag!
28.09.2011 Fritzi-Lotta, das Schnappkrokodil...
26.08.2011 Urlaubsgrüße aus Kroatien...
07.07.2011 Babybesuch
20.06.2011 Der Musterschüler Finn...
21.05.2011 Caruso in Oebles-Schlechtewitz
06.05.2011 Ich bin schon wieder Tante geworden!
23.04.2011 Karsamstag... wie schön, wir besuchen Finn!
17.04.2011 Ich glaub´ich lieg im Strandkorb...
10.04.2011 Frühlingsbesuch...
11.03.2011 Wer ist Baven?
09.03.2011 Wir sagen euch... auf Wiedersehn....
01.03.2011 Mutter-Vater-Kind...
28.02.2011 Bald ist die Zwergenzeit zu Ende...
22.02.2011 Unser E-Wurf... unser Achter im Lotto!
21.02.2011 Wilde Zwergle...
14.02.2011 Zwergentaufe...
07.02.2011 Zwergenrambazamba...
03.02.2011 Sechs aus acht...
31.01.2011 Im Zwergendorf ist was los...
24.01.2011 Zwerge außer Rand und Band...
17.01.2011 Zwergenkinder zwei Wochen alt...
10.01.2011 Neues aus dem Zwergenstübchen...
03.01.2011 Kindersegen zum neuen Jahr!
jetzt geht´s los....
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09.05.2012 Hilfe, ich bin Oma geworden!
Stellt Euch vor, seit dem 3. Mai sagt man jetzt auch noch Oma zu mir! Herrchen hat schon Recht, wenn er immer sagt, dass der, der ihn zuerst zum Opa macht, enterbt wird. Ehrlich, das würde ich auch am liebsten tun. Ich bin nicht mal fünf Jahre alt und schon OMA. Meine Mama Belinda ist noch bescheidener dran. Sie ist nun UROMA geworden. Stellt Euch vor, sie ist nicht mal sieben Jahre alt. Wie doch die Zeit vergeht. Auch Frauchen musste sich zuerst damit anfreunden, dass ich nun eine gesetzte Oma bin. Und das, wo Frauchen doch oben in der Überschrift auf dieser Seite bei meinem Namen das neue Logo angebracht hat, das uns die Galina aus Hamburg geliefert hat... wenn sie WACH ist, ist sie ON = WACHON! Sehe ich etwa aus wie eine Oma?
Aber stolz bin ich ja schon, dass meine Tochter Emilie in Much bei Köln nun fünf Buben und zwei Mädels bekommen hat. Alle sind ganz schwer gewesen bei der Geburt. Ist auch klar bei der Mutter... und Oma.... und Uroma.... Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum! Oder wie heißt das Sprichwort? Ganz toll fand mein Frauchen, dass das Frauchen von Edy; das ist Emilies Bruder, also auch mein Sohn, bei der Geburt dabei war und die stolze Neuzüchterin unterstützte. Alles klappte prima und alle sind wohlauf. Mein Frauchen unterstützte von der Ferne per Standleitung! Das konnte ja nur gutgehen....
Also nochmal.... Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs im Zwinger "Vom Nusszweiglein"!
Emilie hat natürlich eine eigene Homepage:"vom Nusszweiglein"

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05.05.2012 Galina schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
Eine "Galina Geschichte":
Das Nordlicht Galina meldet sich!
....man glaubt, die Kinder von Lehrern sind gute Schüler,
....Erzieherinnen haben brave Kinder,
....und Schuster haben die schönsten Schuhe,
....und Hundetrainerinnen haben .....Galina!
Hallo Welt, hallo Schwabenland, hallo Alle!
Hier bin ich, Galina, acht Wochen lebe ich nun im hohen Norden in meinem neuen Rudel! Hier ist echt was los! Am Anfang dachte ich ja, mein Rudel besteht aus gaaaanz vielen Bernern. Ich kam hier an und sechs Berner waren da!Man war das toll! Aber dann ging einer nach dem anderen, ich erfuhr dann so langsam, dass meine neuen Menschen oft Gastberner haben, die hier Ferien machen und darum waren sie alle da. Übrig blieben dann nur Adlon und Cleonie mit ihren Menschen, Kai und Birte und die Jungs Julian (15) und Timo (13). Ich hätte es auch mit allen aufgenommen, aber mit Zweien ist natürlich einfacherer...dachte ich zumindest...aber hui, Cleonie hat hier im Hunderudel die Hosen an, ok, ich höre gerne auf Sie, die hat echt was drauf, ich zeige es ihr aber glaub ich (hoffe ich) nicht, nachher bildet sie sich noch was drauf ein.....ich will auch mal so werden wie sie. Sie ist meiner Mama echt ähnlich, unsere Menschen redeten da auch schon mal drüber....Supertoll ist es mit ihr zu spielen und mit ihr auf ihrer Decke zu liegen; ich darf mich dann an sie kuscheln und wenn ich ruhig bin.....darf ich da ganz lange schlafen! Das ist sooo schön! Adlon ist super zum Raufen, da muss ich ganz schön Gas geben, er ist mir halt gewichttechnisch klar im Vorteil.......Aber ich kann schon ziemlich gut mithalten!! Schließlich habe ich schon ein Drittel seines Gewichtes erreicht!
....Heute habe ich was Obertolles gemacht! Man war das aufregend! Ich wurde mit Cleo zusammen ins Auto geladen, gut, das ist nichts Neues, aber DIE Tasche war wieder dabei....in DER Tasche sind so Sachen wie: Geschirr, lange Leine, Handschuhe, Taschentücher, Tüten, Futter, Wasser....ich war schon oft mit und habe Cleo arbeiten sehen und heute, juhu, ich durfte auch! Also, ich bekam ein Geschirr um, ein anderes wie sonst, oh man war ich aufgeregt. Frauchen ging hinter mir und ich durfte eine Spur absuchen!! Auf der Spur waren kleine Tüten mit Taschentüchern drin und ich schnupperte ganz aufgeregt an allem, alles roch gleich, auch zwischen diesen Tüten roch ich einen einzigen Geruch und dieser Geruch gehörte zu einem Menschen der am Ende hinter einem Baum saß! Der freute sich riesig als ich kam und ich bekam tolles Futter!! Man war das aufregend!! Für Futter tu ich ja alles! Mantrailing heißt das, was ich gemacht habe, egal, Hauptsache am Ende gibts Futter.....:-) Ich war ganz schön müde danach, musste erstmal schlafen, aber ich kam dann auch wieder ins Auto in meine Box und da kuschelte ich mich rein. Ich freue mich schon aufs nächste Mal!
Ansonsten mache ich hier alle Sachen, die ihr, meine lieben Geschwister, auch so macht, habe alle Eure Geschichten gelesen....:-) ich klaue Schuhe, zupfe aus Adlons Decke die Fäden, habe am Anfang auch den Staubsauger angebellt, aber hier spukt der Staubsauber Leckerlis, darum habe ich das ganz schnell gelassen, dann beiße ich Herrchen gerne in den Zeh oder versuche auch mal das Tischbein anzunagen. Und letztens habe ich was ganz Mutiges gemacht: ich hab mich morgens gelangweilt, alle haben noch geschlafen, Adlon und Cleo auf den Decken und Herrchen und Frauchen im Bett.....wir schlafen ja alle in einem Raum und ich weiß, dass Adlon und Cleo echt grummelig werden, wenn ich sie morgens zu früh wecke, also dachte ich mir, Herrchen und Frauchen freuen sich doch bestimmt, wenn ich bei ihnen im Bett schlafe......also nahm ich Anlauf und zack' lag ich zwischen ihnen im Bett......drei Sek........denn leider flog ich genauso schnell wieder raus........bis jetzt habe ich noch keinen weiteren Versuch unternommen......ich warte nochmal ab.......meine weiteren Lieblingsplätze sind: mitten im Weg, ja, wirklich, Frauchen sagt immer: Galina ist ja griechisch und heißt auf deutsch: Ruhe und Frieden, dann ist Galina auch noch lateinisch und heißt übersetzt: Henne....und auf Norddeutsch heißt Galina: mitten im Weg.....das habe ich mir von Oma abgeguckt!! Oma lag doch auch immer in den Türdurchgängen, ich fand das schön praktisch, bekommt man da doch alles mit.......oje, hier ist das oft unbequem, denn die laufen echt durch mich durch, aber ich halte noch durch, so schnell gebe ich nicht auf!!!.....
So, lieben Gruß nun an alle die mich kennen, vor allem an meine Mama, meine Oma, an Conny und ihr Menschenrudel...;-) und an meine Geschwister!! Ich hoffe, ihr seid weiterhin auch schön frech, wir Wachons dürfen uns nicht unterkriegen lassen, denn bedenkt: wer WACH ist, ist ON!! = WACHON
Alles Liebe Galina
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04.05.2012 Gretel schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 3
Liebe Mama,
nachdem ich Dir diese Woche ja schon einen „Zwischenbericht“ wegen meiner fehlenden Zähne schicken musste, will ich Dir heute noch ein paar weitere Neuigkeiten berichten.
Inzwischen fehlen mir noch mehr Zähne, oben und auch unten. Die Zahnfee lässt sich ganz schön Zeit damit, mir neue zu bringen! Ist aber nicht so schlimm, essen geht trotzdem noch und irgendwann hat sie sicher auch schöne neue Zähne für mich.
An den Tagesablauf hier hab ich mich schon längst gewöhnt – und mittlerweile (dachte ich!) kenne ich auch alle hier. Und da taucht plötzlich ein rot-gelber Kerl aus dem Schuppen auf, stellt sich mitten auf meinen Rasen und fängt auf einmal an, einen Riesenradau zu machen! Unverschämt, sag ich Dir. Zwischendurch war er immer wieder still, dann hab ich mal nach ihm geschaut, aber spielen wollte der nicht mit mir. Das Fraule ist immer hinter ihm her gelaufen – vielleicht ist er ja doch gefährlich? Vorsichtshalber hab ich mir das aus sicherer Entfernung angeschaut, bis er wieder im Schuppen verschwunden ist. Ach ja, und mit ihm alle Gänseblümchen und Löwenzahn auf unserem Rasen, der hat sie alle gefressen! Aber sie kommen schon wieder, die Blümlein. Ich hoffe nur, der laute Kerl kommt nicht allzu schnell wieder!
Gemeinsam mit Benedict und unseren Zweibeinern war ich im Erste Hilfe Kurs. Da haben wir unter anderem gelernt, wie man einen richtigen Pfotenverband anlegt. Benedict musste zum Üben herhalten. Ich hab’s mir halt mal angeschaut, damit ich im Ernstfall auch Bescheid weiß... Inzwischen hat der Benedict auch seinen Führerschein gemacht. Ja, so was gibt es! In Friedrichstal beim Hundesportverein war eine Zughundeprüfung, und das Fraule hat gemeinsam mit dem Benedict teilgenommen. Dafür, dass die beiden das ja erst seit letztem Herbst machen, haben sie echt gut abgeschnitten – und das, obwohl es genau in dem Moment, als Benedict im Parcours war, gestürmt und gehagelt hat! Das haben sie mir erzählt, als ich später mit dem Boss dazu kam. Wir haben ein bisschen zugeschaut, ich hab allen Menschen dort „Hallo“ gesagt und mir die Wagen angeschaut. Mama, wenn ich groß bin, dann will ich das auch machen! Letzten Samstag hatte ich meinen ersten großen Auftritt – ich war der Star des Tages! Die Rettungshundestaffel hatte eine Vorführung beim „Durlacher Erlebnistag“ und ich durfte mitmachen. Mit dem Boss und der Ausbilderin Karin zusammen habe ich gezeigt, dass eine echte Wachon vor nichts Angst hat und bin mal eben durch den Reifenstapel und den gaaaaaanz langen Tunnel durchgeflitzt. OK, ich geb’s zu: am Ende des Tunnels gab es Leckerchen... Anschließend habe ich mich noch auf das Wackelbrett gestellt und bin hin und her gelaufen. Dieses Brett hängt nur an Seilen und schwingt immer ein bisschen hin und her. Es ist fast so, wie die schöne Schaukel, die wir im Kinderzimmer hatten. Karin hat mir später verraten, dass viele der großen Hunde da nicht drauf gehen, weil ihnen das Wackeln Angst macht... Mir hat das dort so viel Spaß gemacht, dass der Boss mich weg tragen musste – sonst wär ich noch länger geblieben!
Du siehst, hier ist immer was los! Und ich streng mich an, dass alle weiterhin so begeistert von mir sind, wie bisher. Stell Dir vor, schon ganz oft sind meine Menschen gefragt worden, wo ich denn her sei, ich sei ja eine soooo süße Maus! Natürlich werde ich euch weiter berichten, wie’s mir hier so ergeht! Ich hoffe, bei euch ist alles in Ordnung? Drückt mir ein bisschen die Pfoten, dass die Zahnfee mich nicht vergisst und vor allem:
vergesst ihr mich nicht!
Ganz liebe Grüße an euch alle
GRETEL
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02.05.2012 Giancarlo schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
Liebe Mama,
ich wohne nun schon ein ganzes Weilchen im Zentrum des Schwabenlandes und möchte dir mal berichten, was ich am 1. Mai erlebt habe.
Im Freundeskreis meines Frauchen ist es schon Tradition, dass am 1. Mai eine Maiwanderung stattfindet. So machen sich jedes Jahr an diesem Tag 10-15 Freunde auf, um die Gegend rund um Stuttgart mit ihrem Bollerwagen samt Grill, Sonnenschirm, Musik und Kühlbox unsicher zu machen. Mein Frauchen hat mir erzählt, dass es für meinen Vorgänger Elvis immer das Größte war, an diesem Tag mit so vielen Leuten zu wandern. Da hat sich immer jemand gefunden, der mit ihm rumgeblödelt hat oder es ist zufällig mal ein Würstchen vom Grill gefallen. Und noch viel wichtiger, er war der heimliche Star und das Maskottchen der Gruppe. Somit kam dann dieses Jahr die Frage von vielen Seiten, ob ich dann jetzt mitlaufe. Mein Frauchen hat zwar gesagt, soweit kann und darf ich noch nicht laufen, aber sie hat sich was einfallen lassen. Sie hat den alten Bollerwagen aus dem Keller geholt. Am Anfang war mir das Ding noch sehr suspekt, es hat gequietscht, sobald man es bewegt hat und aufgrund seines Alters doch etwas geruckelt. Von meiner Angst hat sich mein Frauchen aber nicht beeindrucken lassen und da sie wusste, dass ich Futter sehr zugesprochen bin, hat sie fleißig mit mir geübt. Innerhalb kürzester Zeit hat es mir nichts mehr ausgemacht rein zu sitzen, die nächste Stufe war dann, dass sich das Ding mit mir drin bewegt. Da ich ja ein kleines Käpsele bin, habe ich sehr schnell kapiert, dass ich, sobald ich da drin sitze, Leckerlis bekomme. Also bin ich am Schluss sogar selber eingestiegen. Ich hatte es geschafft und habe vom meinem Frauchen das ok bekommen mit zu dürfen.
Und dann war er da, der große Tag; der strahlende Sonnenschein veranlasste mein Herrchen noch kurzerhand dazu einen Sonnenschirm an meinem Bollerwagen zu installieren und dann konnte es auch schon losgehen. Zwischendurch hat mich mein Frauchen immer mal wieder aus dem Wagen geschmissen, sie meinte ich müsste mich auch mal bewegen. Ich habe dann aber sehr schnell wieder signalisiert, dass ich gerne wieder in den Wagen steigen würde, weil nur dort hat mir mein Frauchen dauernd Leckerlis zugesteckt, damit ich schön brav sitzen bleibe. Ich wollte ihr ja nicht den Spaß verderben, aber unter uns gesagt, ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen aus dem Wagen zu springen... erstens war es überhaupt nicht anstrengend im Gegensatz zum Laufen und zweitens hatte ich immer was zu fressen.
Eines habe ich aber dann doch noch nicht ganz verstanden. Es kam immer wieder die Frage auf, insbesondere auch von denen die mich gezogen haben, ob ich dann nächstes Jahr diesen Part übernehmen würde. Das werde ich mir noch mal genau durch den Kopf gehen lassen müssen, auf jeden Fall muss da was ganz Besonderes dabei rausspringen…vielleicht ein Steak vom Grill…? mmmhhh.....
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!
Mama Cara im Wägelchen..... Giancarlo im Wägelchen...
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24.04.2012 Wir voten für den Sportverein Wachendorf...
also was wir Hunde alles machen sollen.... Lieb sein, schön gehorchen, gut aussehen, nicht zu verfressen sein, sich nicht im Dreck wälzen.... und jetzt auch noch voten! Ich weiß gar nicht, was das genau ist. Aber Frauchen kennt sich da aus und hat es uns erklärt. Im ganz besonderen Fall gibt es ein Voting für unseren Sportverein Wachendorf 1930 e.V., bei dem schon mein Herrchen als kleiner Junge aktiv Fußball gespielt hat. Und Herrchens Vater war schon der Vorsitzende des Sportvereins. Aber das ist schon lange her. Den Sportverein gibt es ja auch schon 82 Jahre. Nun haben die Wachendorfer die große Möglichkeit, das "Spiel ihres Lebens" zu spielen und zwar am 4. Juli 2012 gegen den KSC. Dazu hat sich vorab der Wachendorfer Sportverein bewerben müssen und steht mit etwa knapp 30.000 Stimmen an erster Stelle. Das Voting endet am 30. April. Der Fußballverein, der an zweiter Stelle steht, rückt immer näher und somit haben wir beschlossen, dass wir den Wachendorfer Sportverein tatkräftig unterstützen wollen. Mein Frauchen und das Herrchen würden sich ganz arg freuen, wenn Ihr mitmachen würdet. Einmal am Tag kann man seine Stimme abgeben. Ihr müsst nur auf den Link hier klicken und voten. Das geht ganz einfach. Sollte der KSC dann tatsächlich am 4. Juli auf dem Sportplatz in Wachendorf spielen, werde ich persönlich anwesend sein. Mal sehen, vielleicht darf ich ja mit dem Balljungen aufs Spielfeld laufen beim Anpiff! Das wär das Größte für mich!
Gesponsert wird diese Aktion "Spiel des Lebens" von KLAIBER-Markisen.
Hier geht es zum Voting....
Eure fußballbegeisterte CARA
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22.04.2012 Gina schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
Hallo liebe Mama,
da dir jetzt fast alle einen "Brief" geschrieben haben, hab ich gedacht, ich schreibe dir auch ein paar Worte. Erstmal muss ich dir sagen, dass dein Frauchen eine ganz tolle Familie für mich ausgesucht hat. Ich fühle mich hier richtig wohl.
Sonntags geht mein "junges Fraule" immer mit mir auf den Hundeplatz. Dort ist es sooo toll. Als ich das erste Mal dort gewesen bin, war ich der Star. Alle Hundebesitzer fanden mich so hübsch und süß und haben dadurch ihre eigenen Hunde vergessen. Ich bin halt genauso hübsch wie meine Mama und meine Oma :-) Die Kommandos "Sitz", "Platz", "Hier" und "Komm" kann ich schon ziemlich gut. Frauchen übt jeden Tag mit mir. Alle sagen, ich bin eine selbstbewusste Hündin und bin sehr mutig. Den Staubsauger bekomme ich auch noch klein. Der macht so ein komisches, lautes Geräusch. Frauchen sagt gar nicht "aus" zu ihm, wenn er so laut ist....
Wenn Frauchen mit mir Gassi geht, führe ich mich immer selbst an der Leine. Ich habe nämlich immer die Leine im Mund. Und wisst ihr was? Ich bin so verschmust, dass ich an Frauchens Finger nuckel. Frauchen nimmt mich immer auf ihren Schoß und streichelt mich dabei. Was für ein Luxus, oder? :-) Aber ich kann auch anders... Am Dienstag habe ich mir mein Mittagessen nochmals durch den Kopf gehen lassen. Ich habe viel zu schnell das Fleisch gegessen und genauso schnell war's wieder draußen. Beim zweiten Mal schmeckte es noch viel besser!
Und wenn meine Familie am Tisch sitzt und isst, muss ich manchmal schauen, was alles auf dem Tisch steht. Leider bin ich wieder genauso schnell unten, wie oben vom Tisch. Mein Frauchen ist ganz stolz auf mich, denn ich kann jetzt schon, ohne zu meckern, ein bisschen alleine bleiben. Was ich da wohl mache? Natürlich, schlafen :-) Bis jetzt.... Aber ich muss gestehen.... aber ihr dürft es nicht weitersagen.... ich schaue mir dann alles ganz genau an und schnüffel alles in Ruhe ab. Leider ist die Küche immer sooo aufgeräumt. Nichts findet man!
Abends gehe ich alleine in mein Schlafbettchen. Ich fühl mich dort so wohl, dass ich von 22 Uhr bis ca. 7 Uhr durchschlafe.
Mein Frauchen kann es kaum erwarten, bis du mich besuchen kommst. Ich hoffe, dass es meinen Geschwisterchen auch gut geht und alle putzmunter sind. Zudem hoffe ich auch, dass es dir und Oma gut geht. Ihr habt euch bestimmt von dem ganzem Stress wieder erholt. Tja, Kinderle sind halt anstrengend :-)
Es grüßt ganz herzlich,
Gina aus Gaggenau ♥

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14.04.2012 Gretel schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 2
Liebe Mama,
heute habe ich Geburtstag – Deine Kinderle sind jetzt schon 3 Monate alt!
Ich hoffe, Du hast Dich wieder an das „normale“ Leben bei euch im Haus gewöhnt und bist nicht mehr so traurig, weil wir jetzt ja alle woanders wohnen...
Mir geht es gut hier, der Onkel hat sich inzwischen auch damit abgefunden, dass ich wohl hier bleiben werde und er spielt immer öfter mal mit mir. Und ab und zu darf ich auch an ihn rankuscheln, das mag er aber nicht immer – schade!
Inzwischen habe ich auch schon sooo viele Dinge erlebt hier – das kannst Du Dir sicher nicht vorstellen:
Wir waren im Schlaraffenland, der Onkel Benedict und ich mit unseren Zweibeinern. Die nennen das allerdings „Zoogeschäft“ und man darf leider nicht alles mitnehmen, was man gern haben möchte. Aber da ist es richtig toll und alle Menschen dort mögen mich sehr!
Ich habe noch viele Menschen und auch Hunde kennen gelernt: kleine und große, helle und dunkle, ruhige und fröhliche, alte und junge – hier in dem Ort, in dem wir wohnen, gibt es wirklich alles!
Sogar einen kleinen Bach entlang des Spazierwegs haben wir hier – und Du glaubst es nicht, mir ging es fast wie dem Blake, beinahe bin ich reingepurzelt! Aber weil der Benedict so vorsichtig war, hab ich auch ein bisschen aufgepasst, und ich hab es geschafft zu trinken, ohne in den Bach zu fallen! Bin halt doch schon ein großes cleveres Mädle!
Besonders gern liegen der Benedict und ich übrigens in der Küche – da ist der Boden schön kühl und wir kriegen dann ganz schnell mit, wenn das Fraule den Schrank mit dem Hundefutter aufmacht...
Aber auch in unserem Garten ist es schön. Manchmal rennen und toben und schnüffeln wir einfach nur ein bisschen rum, manchmal stehen hier ein Tunnel und eine selbstgebaute Wippe und verschiedene Wannen und Behälter – langweilig wird’s uns nicht! Besonders interessant war neulich der Gartenschlauch, da kommt nämlich vorn Wasser raus! Als das Wasser dann aus war, hab ich ihn noch ein bisschen durch den Garten gezogen, aber Wasser kam keins mehr... irgendwann komm ich schon dahinter, wie man das Wasser da raus kriegt, versprochen!
An Ostern haben wir die Schwester vom Fraule besucht, die wohnt mit ihrer Familie in Kirchheim / Teck und hat dort einen großen tollen Garten. Auf der langen Autofahrt dorthin (meine längste bisher – abgesehen von der „Umzugsfahrt“) war ich mucksmäuschenstill und hab geschlafen. Ja, auch in dem LandRover Defender vom Boss ist Autofahren nicht mehr schlimm. Du weißt schon, Mama, das ist das Auto, das die Conny immer „Bullyauto mit dem komischen Rüssel“ nennt.... Sobald die Zweibeiner die Einstiegshilfe für Benedict anlegen, will ich auch unbedingt rein und ich lauf schon selbst hoch und geh brav in meine Box rein – toll, gell?
Jedenfalls hatte der Osterhase (den ich leider nicht gesehen hab) viele Dinge versteckt, und für mich eine wunderschöne Karotte! Über die hab ich mich riesig gefreut und gleich dran rumgenagt.
Letzte Woche waren wir beim Tierarzt. Beim vorherigen Besuch dort war es lustig, ich musste nur auf eine Waage sitzen und hab dann von allen Leckerchen bekommen und wurde gestreichelt und geknuddelt, und es roch überall interessant. Aber diesmal?!? Wir gingen in ein Zimmer rein und ich hab mich schon gefreut, dass ich endlich mal auf dem Tisch sitzen durfte – aber dann hat der Doktor mir ein Loch in meinen schönen plüschigen Pelz gestochen und mir was Widerliches in die Nase rein gemacht!!! So eine Frechheit! Ich hab lautstark protestiert – und da half es auch nicht mehr, dass der Doktor hinterher gesagt hat, ich sei ein tolles Hundle und eine brave kleine Maus. Also ob ich da nochmal hin gehe?
Und weil ich trotzdem so tapfer war hat das Fraule mir versprochen, dass wir zur Belohnung ins Kino gehen – da hab ich mich gefreut! Und als wir vor dem Kino waren, haben die mich nicht rein gelassen: ich sei noch zu klein!!! Naja, vielleicht ein anders Mal...
Inzwischen hab ich auch schon „Wirtschaftskunde“ gelernt: Meine Menschen waren mit mir in einem Lokal. Nachdem die Wirtin der Kneipe und die Bedienung und (fast) alle andern mich gebührend bewundert und gestreichelt hatten, hab ich mich einfach unter den Tisch gelegt und geschlafen. Aber ich hab’s wohl richtig gemacht, meine Menschen waren sehr zufrieden mit mir! Nur dass ich dem Fraule hinterhergeheult hab, als sie zur Toilette ist, war wohl nicht OK, beim Boss hab ich’s daher bleiben lassen....
Auf meinem Ausflug gestern hab ich die Hündin Romy wieder getroffen, die kenn ich schon, die hat schon mal mit mir gespielt, und die hat mir alle ihre anderen Mitbewohner vorgestellt: „Arabelle“ und das braune Pferd, die Esel „Hexe“ und ihre beiden Artgenossen, die Katzen „Balu“, „Tigerle“, „Ruth“ und noch gaaaanz viele andere, den Ganter „Pimpfie“ und seine Gänsefamilie, die Enten – einfach alles, was bei denen auf dem Hof so wohnt. Und was soll ich sagen: die sind alle super nett, auch wenn ein paar von denen echt riesig groß sind! Aber wer hat schon Angst vor großen Tieren? Ich sicher nicht!
So, liebe Mama, jetzt siehst Du, dass ich Dich nicht vergessen hab, sondern einfach so viel erlebe, dass die Zeit zum Schreiben manchmal einfach nicht reicht... Ich hoffe, Du bist mir deshalb nicht böse.
Ach so, könntest Du der Conny noch was ausrichten? Ich wiege jetzt genau 14 kg, und alle sagen, ich wär schon soooo gewachsen!
Vergiss mich nicht, grüß die Oma und alle Wachon-Zweibeiner ganz herzlich
von der lieben, schon nicht mehr ganz kleinen,
GRETEL

der riecht aber komisch! Ich und meine Onkel Benedict
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09.04.2012 Gordon-Blake schreibt einen Brief, Kapitel 1
Liebe Mama, liebe Oma Belinda,
als dein Letztgeborener will ich natürlich nicht der Letzte sein, der Dir eine Geschichte schreibt, wie es mir nach drei Wochen unserer Trennung denn so geht. Ich habe ja in dieser Zeit so viel erlebt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ich habe mich sehr schnell in meinem neuen Zuhause eingelebt. Anfangs dachte ich ja, hier im Haus spukt es. Da stand so ein großes Teil mitten im Schlafzimmer, da sah ich immer einen Spielkameraden, der genauso aussah wie ich. Schlau wie ich bin, schaute ich sofort dahinter, bellte und knurrte ihn an, und…..schwupp weg war er. Irgendwo muss er doch hin sein. Herrchen erzählte irgendwas von Spiegel, naja, wenn das mal nicht der geheime Zugang zur Geisterwelt ist, wo der verstorbene Artgenosse wohnt, der jetzt im Garten schläft.
In drei Wochen habe ich jetzt die ganze Familie kennengelernt, die sind alle sehr nett und haben mir ganz viele Geschenke mitgebracht, Die Leckerlies und das Spielzeug hat Frauchen einkassiert, na ob das so gedacht war. Jeden Tag machen wir jetzt einen kleinen Ausflug. Am Anfang passte mir das gar nicht. Herrchen und Frauchen steckten mich immer in diese große Klappe von dem Ding, was sie Auto nennen. Da hab ich denen aber mal gezeigt, wer hier schöner singen kann. Jetzt habe ich herausgefunden, dass es hinter der großen Klappe wohl ein Leckerchendepot gibt und, dieses Autofahren ist gar nicht mehr schlimm. Wir fahren immer in einen Wald mit einem Fluss. Ist gar nicht so weit, aber um dahin zu laufen, muss ich erst noch wachsen. Ich trau mich schon mit den Füßen rein und das Wasser schmeckt herrlich. Man muss aber aufpassen, wo man ins Wasser geht, da gibt es auch „Steilküsten“, die bis zu einem Meter hoch sind. Ich war natürlich neugierig und musste mir das anschauen. Frauchens „Nein“ kam natürlich zu spät oder ich wollte es einfach nicht hören. War ja auch gar nicht schlimm, ich konnte mir einen großen Schluck aus diesem natürlichen Wasserspeicher gönnen. Leider habe ich vergessen, dass ich ja noch gar nicht so groß bin wie du, sonst wäre ich da alleine wieder hochgekommen. Nützte ja alles nix, Herrchen musste zu mir runter und mich retten. Danach war ich nicht mehr dreifarbig, sondern nur noch einheitlich schwarz, aber zum Trost sah Herrchen auch nicht besser aus. Danach musste ich in die Wanne und weiß jetzt auch, dass Wasser nicht nur zum Trinken gut ist.
Sonntags gehen wir immer in die Welpenschule. Da Frauchen ja auch jeden Tag zu Schule muss, dachte ich mir schon, dass es nicht so schlimm sein wird. Es macht sogar richtig Spaß. Wie du dir sicher denken kannst, bin ich in meiner Klasse nicht der Älteste, aber der Größte. Nach aktuellem Wiegen hab ich jetzt schon stolze 15,2 Kilo auf den Rippen.
Wie ihr seht, fühle ich mich bernerwohl und schicke euch noch ein paar Fotos von mir. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald wieder, wenn dein Frauchen mal in der Nähe ist.
Alles, alles liebe von Deinem (Gordon) BLAKE

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03.04.2012 Fidelio & Finn
Das sind vielleicht zwei Rabauken! Die haben mir und ihrer Oma Belinda vielleicht das Gröbste runter gemacht! Bei Fidelio war das so.... Ich und meine Mama Belinda ahnten nichts Böses, fuhren kreuz & quer mit Frauchen durchs Schwabenland ins schöne Badnerland. Ja, dass wir im Badnerland herumgekurvt sind, habe ich gleich bemerkt. Irgendwie war es dort schon an der Straße gelber, wärmer und es roch viel mehr nach Frühling als bei uns in Wachendorf. Aber wo führt der Weg denn hin, dachte ich so bei mir? Frauchen konzentrierte sich auf ihr Navi und endlich sagte die freundliche Stimme, dass sich das Ziel an der linken Seite befindet. Wir schauten nach links und was sahen wir? Mein Kind Fidelio! Wie er leibt und lebt. Im Schlepptau sein Frauchen Monika, die sich unbändig über den kurzfristig angesagten Besuch freute. Nach einer kurzen Schnüffelei blinkte seine Wachendorfer Gehirnzelle auf, die ihm signalisierte... mensch Junge, das ist deine Mami und deine Omi und dein geliebtes Ziehfrauchen! Das Herrchen kam grad von der Arbeit nach Hause und wunderte sich über den am Hoftor sitzenden Berner... seinen Berner...., der so ganz anders als sonst aussah.... Alle wussten natürlich, dass ich, die Cara, das Herrchen am Hoftor begrüßte und "sein" Berner sich mit seiner Oma auf der Terrasse versteckte. Im Nachhinein gab er zu, dass er dachte, man hätte seinen Fidelio gebadet, weil er etwas kleiner als sonst aussah! Das Gelächter kann man sich ja vorstellen....

Belinda, ich und Fidelio, der seine Zunge nicht im Griff hatte!
Und dann der Finn! Dieser Lausejunge kam schon in aller Früh zu uns gefahren. Was ist auch los, dachten wir bei uns. Kein Wunder, standen auf dem Frühstückstisch so viele Gedecke! Besuch war der Grund! Aber wieso denn so früh? Da habe ich dann gehört, dass der arme Finn nicht mal ein Frühstück zu Hause bekommen hat. Also das ist ja eine Frechheit, dachte ich bei mir. Aber dann war mir klar, was der frühe Besuch zu bedeuten hatte. Das war so wie bei Falco. Der war auch so früh da. Die fahren zum Röntgen zu meinem Tierarzt nach Mössingen. Dort durfte Finn dann erst einmal eine Runde schlafen gehen. Die Röntgenbilder sahen sehr gut aus. Nun sind wir auf das 4. oder 5. Ergebnis gespannt. Frodos Ergebnis müsste auch in den nächsten Tagen eintrudeln. Wir sind so was von gespannt!!!

Belinda, Finn und ich auf dem Wägelchen!
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29.03.2012 Emil, der neu angekörte Wachon-Deckrüde....
Meine Güte, ging das rasend schnell. Gerade noch nuckelte Emil an meiner Milchbar und nun ist er ein fertig angekörter Deckrüde des SSV! Ich könnte ja demnächst dann Oma werden! Also der, der mich als Erster zur Oma macht, wird enterbt!
Am vergangenen Sonntag in Rodenbach war es so weit. Emil war in Sonntagslaune, was er sonst auch immer ist und seine Sommerfrisur glänzte im Sonnenschein. Sein neues Frauchen Dagmar führte ihn gekonnt vor, Herrchen David war Zaungast. Emil fand die Körung lustig. So lustig, dass er bei der Gruppe schnell mal dem Fotografen "hallo" sagte, einmal über den grünen Teppich raste und dann wieder nach einem lieben Ruf seines Frauchens mit "Süßer" wie der Blitz angerannt kam. Emil hatte die Lacher auf seiner Seite. Nach dem "herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Körung" durfte Emil dann offiziell auf dem grünen Teppich des Fotografen für das Zuchtbuch posieren.
Emils Familie wird demnächst eine eigene Homepage für ihn erstellen. Bis dahin kann man ja schon einmal bei uns ein wenig nach ihm in der Bildergalerie stöbern. Er war ein ganz süßer Welpe. Seine erste Familie musste ihn leider aus familiären Gründen abgeben. Umso mehr hat sich Familie Zenzen aus Viersen darüber gefreut, solch einen tollen Rüden zu bekommen. Damals war Emil knapp ein Jahr alt und super erzogen. Ihn ankören zu lassen war nicht die erste Priorität, umso mehr freut es Familie Zenzen, nun einen Deckrüden zu besitzen.
Seine aktuellen Zuchtwerte für HD = 87 und ED = 86! Damit kann man sich sehen lassen...
Wenn man mit der netten Familie Zenzen Kontakt aufnehmen möchte, bitte an mein Frauchen wenden!

Emil bei der Übergabe am 15.10.2010
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27.03.2012 Gretel schreibt Mama Cara einen Brief, Kapitel 1
Liebe Mama,
jetzt bin ich schon über ein Woche hier in meiner „neuen Heimat“ – wie doch die Zeit vergeht! Viele Dinge habe ich erlebt, wahrscheinlich krieg ich gar nicht mehr alles zusammen... Was mir hier nicht so arg gefällt ist das, was die Zweibeiner „Autofahren“ nennen. Vor allem, weil die ein völlig anderes Auto haben, als mein altes Frauchen in Wachendorf. Das komische Auto hat auf der Seite ein Ofenrohr herausstehen, das wie ein Rüssel aussieht, weswegen ich es auch "Rüsselauto" nenne. Inzwischen mag ich Autofahren, weil wir nun auch in einem Passat fahren. Und dann haben Herrchen und Frauchen den Rat meines Wachendorfer Frauchens befolgt und hören jetzt während dem FahrenSRW4!
Am Montag war ein ruhiger Tag, ich hab mit dem neuen Herrchen und Benedict im Garten gespielt, geschlafen, rumgetobt, eine kleine Lehrstunde gehabt, das war ein schöner Tag.
Dienstag durfte ich mit dem Boss unterwegs sein, wir waren in einer Autowerkstatt! Da hat Herrchen neue Reifen bekommen oder das Auto – so genau hab ich nicht aufgepasst... Weil der Mann aus der Werkstatt ist ein Freund von Herrchen und darum wurde ich, als die Männer sich ans Schrauben gemacht haben, einfach bei der Frau des Werkstattmannes in der Wohnung abgegeben. Die hab ich dann kurzerhand um meine kleinen dicken Pfoten gewickelt – und schwupps! – schon wieder habe ich einen Fan mehr! Donnerstag kamen dann die beiden Menschen, die immer sagen, ich sei ihr „Enkelhund“ wieder vorbei. Die haben mit mir im Garten gespielt, ich musste sogar schon „sitz“ machen und hab ein Leckerli dafür bekommen. Du kannst Dir nicht vorstellen, was am Freitag passiert ist: ich soll tatsächlich in die Schule gehen! Ist das nicht eine Frechheit? Ich? Wo ich doch der beste Hund aller Zeiten bin? Toll ist, dass die Menschen dort mich auch ganz süß und toll und nett finden, und den Uwe (so heißt der Ausbilder), den mag ich auch gern, der hat nämlich Griebenwurst dabei! Bin mal gespannt, wann „lesen“ und „schreiben“ auf dem Stundenplan steht...
Am Samstag durfte ich wieder gaaaanz viele tolle neue Menschen kennen lernen – und die trugen alle orangerote Uniformen! Herrchen war nämlich mit dem Onkel Benedict im Rettungshundetraining, und dann hat er angerufen und gesagt, wir sollen jetzt einfach mal vorbei kommen. Dann ist Frauchen mit mir da hingefahren, und ich hab alle, aber wirklich alle dort augenblicklich um meine Pfoten gewickelt! Die waren so begeistert, dass wir gleich eine kleine Übung für „Rettungshundeanwärter-Welpen“ gemacht haben. Und was soll ich sagen? Danach waren sie noch viel mehr begeistert! Ich sag Dir, Mama, ich bin der absolute Überflieger! Und heute? Da waren wir ganz gemütlich und ohne Pläne im Garten, da kam plötzlich eine Frau vorbei, die mich kennen lernen wollte! Sie hat von unserer Nachbarin (die ich schon letzte Woche kennen gelernt habe) erfahren, dass ich jetzt hier wohne. Und weil die Frau bis vor kurzem eine Berner Hündin namens Dolly hatte wollte sie mich doch begrüßen! Sie hat mir ein Spielzeug mitgebracht und für den Onkel eine Packung leckere Hundekekse. Und sie hat gesagt, dass ich jederzeit auch zu ihr kommen könnte...
Und ich bin jetzt schon ganz gespannt, was die neue Woche an Abenteuern bringen wird. Sicher lerne ich noch mehr nette Menschen kennen und vielleicht noch ein paar andere Orte. Das wird toll!
So, liebe Mama, jetzt weißt Du zumindest ein bisschen von dem, was Dein Gretel-Kind alles erlebt hat! Ich hoffe, Dir und Oma geht es gut und es ist nicht allzu ruhig jetzt bei euch? Kümmert euch ein bisschen um Conny und Joachim und die Mädels – nicht, dass die immer noch traurig sind, weil wir nun woanders wohnen! Ich werde weiter von meinen Erlebnissen berichten!
Liebe Grüße
Deine Gretel
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25.03.2012 Häuptling Geronimo berichtet aus dem Wigwam, Kapitel 1
Meine liebsten Stammesschwestern- und Brüder, die ihr in Wachendorf weilt,
mein neues Herrchen hat versprochen, Indianergeschichten zu schreiben, aber was soll ich Euch sagen, der und sein Stamm, dessen Häuptling ich jetzt bin, machen so viel Quatsch mit mir, dass ich vermute, der kommt gar nicht mehr dazu, seinen Indianerfederkiel in die Blutsbrudertinte zu tauchen, um Geschichten aus dem Leben des großen, kleinen Geronimo in die Birkenrinde zu ritzen.
Deshalb melde ich ich mich jetzt noch selbst höchstpersönlich und haue meine Pfoten in Herrchens Läppi.
Ja, wir haben hier ein Wetter -ich dachte das ist schon der Indiansummer- aber ich habe mir sagen lassen, das ist der Frühling und erst danach kommt der Sommer... ja und der Indiansummer, der ist bei meinen Ururururururuvorfahren auf der anderen Seite des großen Wassers. Aber jetzt bin ich ja kein Seehund und habe auch kein Bison -oder sagt man Bock-, da mal rüberzupaddeln.
Nein, ich genieße mein Häuptlingsdasein in vollen Zügen, auch ohne Friedenspfeife...das kratzt nämlich immer so unter meiner roten Indianerzunge.
Heute habe ich Leo kennengelernt -glaube, der war auf Kriegspfad- weil… der hatte so eine merkwürdige Kriegsbemalung; also der war ganz bleich und hatte sich, wahrscheinlich zur Tarnung, überall so schwarze Tupfen hin gemacht, und was soll ich Euch sagen… der braucht bestimmt kein Pferd. Der rennt schneller, als Geronimos Pfeile fliegen können. Der hat mich dann auch noch die ganze Zeit umzingelt, indem er ständig mit Indianergebell im Kreis um mich herumrannte oder gar galoppierte. Naja, er muss wirklich ein verrückter Stamm sein diese 100undEins DalmatIndianer. Und zum Ende des Tages habe ich dann auch noch Fin kennengelernt. Ist doch klasse wie das passt, zum Ende den Fin.
Also der Fin ist so irgendwie eine Mischung aus Eisbär und Wolf. Vom Eisbär das Fell und die Figur vom Wolf. Deswegen nenne ich ihn ab heute meinen Bruder der „Große Wolf im Eisbärpelz“. Der ist total nett und hat trotz seiner großen Zähne und großen Ohren (nein, nein, er hatte kein rotes Käppchen auf und ich habe heute Abend auch keinen Schluck aus der Pulle mit dem Feuerwasser genommen) ganz, ganz toll und vorsichtig mit mir gespielt. Jetzt bin ich aber wieder hundemüde und leg mich in meinen Lieblingswigwam.
Wenn mein Herrchen, den ich "Häuptling des verlorenen Skalps aus dem Stamme Geronimo" nenne, mal wieder von der Jagd kommt, schickt er Euch ein Foto von mir... Das verlorene Skalp hatte er ja extra zum Abholen von mir an seine Ohren gehängt, als Beweis für seine große Ehre, die er mir auch heute noch tagtäglich erweist!
Also für heute Nacht wünsche ich Euch tiefe, schöne Träume im Reiche des großen Manitu!
Euer Blutsbruder Geronimo GG (Grischa Grisu)
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20.03.2012 Macht´s gut, meine lieben Kinderle!
Nun sitze ich wieder da und muss meine Cara-Geschichten alleine schreiben. Niemand, der mich mal ablöst, so wie die vergangenen neun Wochen. Ich fand das eine gute Idee von Frauchen, meine Kinderle die Geschichten schreiben zu lassen. Doch nun sind sie in alle Himmelsrichtungen ausgeschwirrt wie die Bienchen, die jetzt schon im Garten summen. Wir sind alle davon überzeugt, dass unser Jubiläumswurf ein gelungener Wurf ist. Dazu kann ich aber alleine nichts! Ich möchte mich an dieser Stelle einmal bei meinem Gatten, dem "Bjarne von der Entengasse", recht herzlich bedanken, dass er mit mir fremdgegangen ist. Mein Eigen kann ich ihn ja leider nicht nennen; ist er doch in der Zwischenzeit schon wieder fremdgegangen. Es ist ihm auch nicht zu verdenken. Wieso soll er bei all den guten Eigenschaften nur einer einzigen Flamme treu bleiben? Das wäre die reinste Verschwendung! Nun hoffen wir beide, dass unsere Kinder sich gut entwickeln, lange leben dürfen und ihren Familien nur Freude bereiten.... keinen Unsinn machen, keine Löcher graben, gut erzogen werden, stets vorbildlich sind und zu guter Letzt ihr altes Frauchen nie vergessen. Ich kann Euch sagen, dass mein Frauchen bei jeder Abgabe sehr gelitten hat. Ich habe nicht so gelitten... war mir doch noch im Hinterkopf, dass ich dann mein Frauchen wieder alleine für mich habe; sie mehr Zeit hat für uns Hunde und wir ja bald alle Kinder besuchen fahren. Darauf freue ich mich jetzt schon. Nur, ob wir gleich nach Hamburg besuchen fahren, weiß ich nicht. Das ist ja nicht um die Ecke... Damit wir etwas Abwechslung bei den Cara-Geschichten haben, hat das Herrchen von Geronimo... der, der in Indianerverkleidung zum Abholen kam, versprochen eine Indianergeschichte in den nächsten Tagen zu schreiben. Ich muss sagen, er schreibt fast so wie ich. Damit diese tollen Geschichten, was Geronimo so daheim erlebt, nicht in der Versenkung verschwinden, darf ich sie hier auf der Homepage veröffentlichen.
Der Gesprächsstoff wird mir dennoch nicht ausgehen. Gestern.... beim Spaziergang... Ihr glaubt es nicht. Ich habe mich so geschämt für meine Mama Belinda. Zum Glück hat es niemand gesehen und Ihr müsst mir versprechen, dass Ihr es nicht weitersagt. Wir laufen gerade so gemütlich aus dem Wald heraus, da steht plötzlich ein gepunktetes Etwas vor uns. Belinda sah sogleich, dass das Etwas männlicher Natur war und fing an zu fiepen, als hätte sie noch nie einen Dalmatiner gesehen. Der, so ganz alleine im Wald, fand die kräftige Belinda, die glatte 20 Kilo mehr wiegt als er selber, sehr attraktiv und putzte ohne zu fragen ihre Öhrchen. Frauchen staunte nicht schlecht. Doch als dann die deckbereite Belinda mit den Augen zwinkerte so à la... gehen wir in den Wald?... schnallte Frauchen den Komplott, wurde zum Spielverderber und leinte Belinda an, was dem gnädigen Herrn nicht gefiel. Na gut... noch einen Kilometer bis zum Auto und das mit einem Tupfenhund, der huckepack laufen will. Dann musste ich meine Leine hergeben, damit man den Störenfried anleinen konnte. Als wir dann bei ihm zu Hause angekommen waren, klingelten wir. Sein Herrchen machte große Augen, als wir ihm erzählten, wo wir ihn aufgegabelt haben. Na gut, dass der alte Dalmatiner mit 15 Jahren oben an den Waldrand hochgelaufen ist, wo er doch am Vortag kaum laufen konnte, ließ sein Herrchen schon erstaunen. Liebe verleiht halt Flügel....

Frauchen, Lucia und Romina sagen Tschüss...
Einen ganz lieben Dank müssen wir alle an unsere liebe Lucia aussprechen. Sie ist die Mitbesitzerin von unserem Elvis, der in Wachendorf wohnt. Sie kam fast jeden Tag, half Frauchen bei der Versorgung meiner Kinder, spielten mit ihnen, bis sie alle todmüde waren und gab den Welpenkäufern fachkundige Auskünfte. Sie ist und bleibt ein Goldschatz! Ganz sicher wird Frauchen ihr das Züchten beibringen. Aber das haben die beiden ja schon besprochen....Auch den Mädels hier im Hause muss ich "danke" sagen. Haben doch meine Kinderle manchmal einen ganz schönen Krach gemacht zu nachtschlafender Zeit. Auch sie haben alle geholfen und meine Kinderle bespaßt. Oma Ilse bekochte uns mit Linsen und Spätzle und beaufsichtigte die Welpen, wenn Frauchen mal einkaufen musste. Allen ein herzliches "danke"! Ich werde mich dafür revanchieren und bei jedem eine Nacht im Bett schlafen....Ich gebe doch so schön warm.... Keine gute Idee?
Eure CARA

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16.03.2012 Ich bin noch da!
Habt Ihr gedacht, dass ich keine Geschichte schreiben kann, weil ich eventuell schon ausgezogen bin? Nö, nö! Ich bin schließlich der Letztgeborene und ich mache hier die Tür zu. So war das eigentlich gedacht. Aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt! Heute Nachmittag beim Tollen in der Frühlingssonne um Frauchens Kaffeetisch herum, waren wir noch zu dritt. Ich, der Gordon-Blake, meine süße Schwester Gretel, die nachher abgeholt wird und mein Bruder Giancarlo, der Mädchenschwarm, der erst am Montag abreist. Ich schwärme noch nicht so für die Mädels, nein, nein, ich bin ein echter Mamafan! Das war ich schon in den ersten Minuten meines Lebens, wo ich doch erst gar nicht leben wollte und mich das Frauchen so lieb wiederbelebt hat. Na gut, das Schütteln hätte sie sich sparen können. War alles eh nur Show von mir!
Also Ihr lieben Schwestern und Bruder Geronimo, die ihr schon ausgezogen seid... Ich kann Euch nur sagen, dass es für uns drei noch Daheimgebliebenen voll der Luxus hier geworden ist. Wenn ich mir nur mal die Gefriertruhe anschaue, wie viel Fleisch da noch drin ist und der riesige Sack Welpenfutter, der noch für einen ganzen Korb voll Welpen ausreicht, dann muss ich Euch sagen, Ihr seid einfach zu früh ausgezogen. Und das Tollste aber daran ist, dass wir uns zu dritt die Mami teilen. Neun Zitzen geteilt durch drei ist.... hääää.... ach ja... drei! Mami kommt mindestens zweimal täglich bei uns vorbei und lässt und trinken. Gestern war es voll blöde. Ich hatte neben einer mega-guten Zitze meine Position und während ich getrunken habe, lief die Nachbarzitze von alleine aus, direkt in mein Gesicht. Ich sah aus, als hätte ich frisch gebadet. Frauchen lachte sich halb tot und rieb mich wieder trocken. Habt Ihr so etwas schon erlebt? Uns geht es wie "Hund in Wachendorf"! Das Dorf, in dem die Hunde in Muttermilch baden können! Da seid Ihr wohl jetzt neidisch. Aber das braucht Ihr nicht sein. Morgen ist auch für mich das Schlaraffenlandgeschichte. Da ziehe ich nach Recklinghausen. Ich hoffe, die haben die Gefriertruhe auch randvoll mit frischem Fleisch!
Ich verrate Euch noch was anderes...Den bereits sechs ausgezogenen Geschwisterchen geht es sehr gut. Geronimos Herrchen wird nächste Woche persönlich eine Indianergeschichte schreiben, die wir dann hier veröffentlichen dürfen. Stellt Euch mal vor, die haben den Geronimo in Indianerverkleidung abgeholt. Sein neues Frauchen kam mit Federnschmuck im Haar und geflochtenen Zöpfen in blond. Wenn die früher so durch die Prärie geritten wäre, hätten sie die Indianer für eine Göttin gehalten und verehrt. Geronimo wird sogar "Häuptling" genannt. Sein Herrchen sagte zu ihm, dass er nun bis zu 10.000.000 Euro alles an den Marterpfahl binden kann. Das habe ich erst nicht verstanden, aber mein Herrchen hier kennt sich aus und erklärte mir, dass es sich um eine Art Versicherung für Hunde handelt. Das ist ja echt der Brüller. Der muss sich ja fühlen.... Wartet nur mal ab, wenn ich erst mal in Recklinghausen bin. Dann dürfen die dort zu mir Prinz "Gordon-Blake von Wachon" sagen! Darauf bestehe ich....und auch auf die Summe vom Marterpfahl!
So und jetzt müssen wir uns sputen, Gretel macht sich schon schick für ihre Reise in die neue Welt.... Oh, wie wird das Frauchen wieder leiden müssen... :-(

bin ich nicht ein süßer Kerl? Mama- und Omakind ebenfalls!
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09.03.2012 Wir sind in Feierlaune!
Also ich bin froh, dass ich heute dran bin, Euch zu berichten. Darf ich mich vorstellen…. Ich bin Giancarlo, der Rüde mit dem größten Charme und dem unwiderstehlichsten Fleckchen am Schnäuzchen, der die Mädels später nur so um die Finger wickeln wird… Bei meinen Schwestern habe ich mir das Fingerwickeln erspart, die zicken sowieso nur herum. Ein ganz berühmter Rennfahrer wurde nach mir benannt. Oder wurde ich nach ihm benannt? Ach egal, ich werde meinem Namen alle Ehre machen. So oder so…
Vorgestern war der Tierarzt bei uns zu Gast. Er fand uns alle ganz klasse! Die Küche wurde in ein Arztsprechzimmer umfunktioniert und die Belohnung fürs Pieksen stand auch schon stinkend in der Ecke in unseren Schüsselchen gestapelt. Blättermagen gefüllt…. Hätte man jemandem die Augen verbunden, hätte der gedacht, dass er in einem Kuhstall steht und nicht in Frauchens ordentlicher Küche. Wir haben vor lauter Blättermagen-Benebelung gar nicht bemerkt, dass wir eine Spritze bekommen. So soll es auch sein…
Heute beim Fotografieren war ich von Frauchen echt irritiert. Sie richtete wie immer ihr Plätzchen fürs Fotografieren hin, holte sogar eine Flasche Sekt aus dem Kühlschrank und kam mit zwei halb gefüllten Sektgläsern zu uns und sagte: „So, Kinderle, nun machen wir heute mal ein ganz beschwipstes Foto mit Euch"! Einer nach dem anderen von uns musste neben diese Flasche sitzen, im Hintergrund ein schöner Bernerkopf auf Leinen bedruckt und dann diese gefüllten Gläser, die man nicht umwerfen sollte. Da wir uns nach achtwöchiger Fotoroutine ganz schlau anstellten, war das Spektakel auch schnell vorbei. Zum Schluss trank Frauchen die beiden Gläser ganz alleine leer und als wir verdutzt schauten, lachte sie nur und meinte: „Den Sekt gibt es erst heute Mittag, da war nur Apfelsaft drin"! Aber was ist denn heute eigentlich los? Nach ausgiebigem Getuschel unter uns im Kegelklub kann ich sagen, dass es so etwas wie ein Festtag wird. Genau vor 40 Jahren am 9. März, wurden die ersten Wachons hier in unserem Haus geboren. Sie hießen Amigo, Attila, Amelie, Anschy, Anuschka und Asta. Wenn die wüssten, wie es heute hier und jetzt bei uns zugeht…. Die würden bellend davonlaufen. Damals gab es noch keine Gummihühner, die quietschen, keine Badewannen mit bunten Bällen drin, keine Geräusch-CD, die so viel Krach macht und vieles mehr. Aber was es damals auch nicht gab, war das Frauchen. Wenn die Frauchen gekannt hätten…. Damals gab es unsere liebe Oma Ilse, die gestern auch wieder zum Welpen hüten bei uns war. Wenn sie uns hütet, müssen wir ganz brav sein. Sie hätte ihre Probleme, bei unserem Gewusel, laufen zu können. Erst wenn sie in ihrem Stuhl sitzt, dürfen wir zu ihr. Dann freuen wir uns alle und Oma Ilse hat ihre wahre Freude an uns, wenn wir nicht gerade ein Loch in ihre Hose reißen. Und dann gibt es heute noch einen anderen Grund zum Feiern. Unser kleines Frauchen, Romina, die uns über alles liebt, wird heute 16 Jahre alt! Sie war die letzten Tage schon ganz aufgeregt. Mit 16 Jahren darf man doch abends länger zum Tanzen. Da freut sie sich drauf! Musik gibt es heute Abend bestimmt auch. Aber leider nicht die von Frauchens Lieblingssender, dem SWR4. Es sollen viele hübsche Mädels zum Feiern eingeladen sein. Da freue ich mich drauf! Da werde ich mal ausprobieren, wie das mit dem Fingerwickeln geht…. Und nun mache ich Schluss. Ich muss ja aufpassen, dass mir nichts entgeht bei diesem aufregenden Tag heute!
Also Prosit!
Falls Ihr mich auf dem tollen Jubiläumsfoto sucht, könnt Ihr mich bei Nora auf dem Schoß finden. Seht Ihr mein süßes Fleckchen am Schnäuzchen? Mein Erkennungszeichen…

Ich, der Giancarlo und die Jubiläumstorte....
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06.03.2012 Der Täter kehrt zum Tatort zurück!
Halli-hallo... ich bin auch mal wieder da, die Cara! Ich bin auch ein Täter, da ich auch wieder zu meinem Tatort, den Cara-Geschichten, zurückkehre. Zumindest jetzt grad mal. Ich muss Euch nämlich etwas ganz Interessantes berichten, was sich zugetragen hat! Gestern, am Montag, kam ein ganz außergewöhnlicher Besuch. Frauchen freute sich schon den ganzen Morgen. Der Besuch war sozusagen auch ein gewisser "Täter". Nur dieselbe Tat blieb bei diesem Besuch aus. Also bevor ich um den heißen Brei herum rede, lasse ich die Katze aus dem Sack. Auch auf die Gefahr hin, dass Mama Belinda sie fressen würde, gäbe es die Katze nicht nur als Redewendung!
Punkt der ausgemachten Uhrzeit klingelte es und wir blickten verdutzt die Dame an, die bei uns die Treppe hoch kam. Frauchen erzählte uns ja schon den ganzen Morgen von diesem sonderbaren Besuch und ein paar Fotos bekamen wir auch vorab zu sehen. Nur auf den Fotos trug die nette Dame, die sogleich Frauchen einen wunderbaren Tulpenstrauß in die Hand drückte, eine hellgrüne Hochwasserhose und zudem sah der heutige Besuch weeeesentlich älter aus. Und wir dachten zuerst, dass wir Kinderbesuch bekommen. Und die Hunde auf dem Foto waren leider auch nicht dabei. Alles etwas komisch, dachten wir so bei uns. Nach ein paar Minuten dämmerte es uns und Frauchen und "der Besuch" erklärten uns verdutzten Hunden die Situation. Genau vor 40 Jahren, als die nette Dame noch mit Sandalen und Hochwasserhose bekleidet war, kauften deren Eltern aus unserem ersten A-Wurf 1972 die beiden Rüden Amigo und Attila von Wachon. Aus dem C-Wurf kam dann noch der Rüde Carlo von Wachon zu dieser netten Familie. Den ganzen Nachmittag lang wurde gehundelt und man tauschte sich aus. Meine Familie hat sich so arg über die Fotos gefreut! Nicht jeder hatte vor 40 Jahren einen Fotoapparat und somit wollen wir Euch diese Fotos nicht vorenthalten!
Liebe Grüße, Eure CARA


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02.03.2012 Wir wurden getauft!
Endlich bin ich dran! Ich konnte es kaum erwarten, an Frauchens PC sitzen zu dürfen, um aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich wurde als Nummer sieben geboren und musste nun sieben lange Wochen darauf warten. Ich war die, die bei der Geburt beim Laufen beim Tierarzt einfach herausgefallen ist. Beinahe auf den Kopf. Aber nur beinahe… Ich bin so pfiffig, dass ich sogar das Gras wachsen höre! Zum Glück muss ich nun an dieser Stelle nicht schreiben, dass ich die „grüne“ Hündin bin. Das hört sich ja echt blöde an. Deshalb haben wir heute Morgen an Frauchens Hose gerissen und gezerrt und durchgesetzt, dass wir endlich unsere Namen bekommen. Die Namen haben unsere neuen Besitzer ausgedacht. Also ich heiße nun „GALINA“, was Ruhe oder Frieden bedeutet. Es ist nur gut, dass meine neue Familie nicht jeden Tag hier bei uns ist. Ich kann zwar ruhig sein -vor allem wenn ich schlafe- und friedlich… na gut, welcher Welpe ist mit sieben Wochen schon friedlich? Der muss ja krank sein, sagt Frauchen. Ein richtiger Welpe muss ja alles einmal ausprobieren und nicht hinterm Tisch hocken wie ein alter Dattergreis! Aber klingen tut mein neuer Name ja schon ganz toll. Ich bin auch echt stolz auf ihn. Meine Schwestern heißen nicht mehr „gelbi“, sondern GWENDA-LENA, statt „pinky“ wird nun GINNY gerufen, „minti“ soll GRETEL heißen, „das Rote“ ist nun GRETA-NICA, ja und „orangie“ wird nun GINA gerufen. Unsere Brüder haben auch ganz tolle Namen bekommen, wobei ich bei unserem „hellblauen“ Bruder lachen musste. Er bekam tatsächlich drei Vornamen. So wie die richtigen Adeligen. Höret nur und staunet… GERONIMO GRISCHA GRISU! Frauchen ist gerade am Ende des zweiten Namens angekommen und schon hat Geronimo Grischa… die Blume abgefressen. Also da muss man sich auf eine kürzere Variation einigen, sonst wird das nichts. Der „blaue“ Rüde heißt jetzt GIANCARLO, was auch auf eine imposante Erscheinung hoffen lässt. Wenn man meinen Bruder so beobachtet, könnte man meinen, dass er schon Starallüren deswegen bekommen hat. Und unser letztgeborener Bruder wird ab sofort GORDON-BLAKE gerufen, wobei Gordon nicht gerufen werden soll. Vielleicht nur dann, wenn er was ausgefressen hat. Und das kann ihm öfters passieren, als ihm lieb ist!
Wir sind nun schon richtige große Hunde geworden. Wir wiegen alle um die sieben bis acht Kilo und machen den ganzen Garten unsicher. Wir walzen die schönen Vergissmeinnichte platt und nagen wie die Hamster überall herum an den Büschen. Wie gut, dass Frauchen die Büsche noch nicht geschnitten hat. Das haben wir somit zum Teil für sie erledigt. Unsere Schwester Greta-Nica ist von der ganz schnellen Sorte. Sie grub schon zweimal dasselbe Blümchen aus und rannte mit dem ganzen Wurzelballen in die Röhre. Zum Glück haben wir sie verpetzt. Soll ich Euch mal verraten, was alles schon kaputt gegangen ist? Also mir fällt ein… Frauchens Hose, Frauchens Pulli, einem Stofftier haben wir die Beine amputiert, obwohl das nach dem TschG verboten ist, mehrere Windspiele haben ihren Geist aufgegeben, am Leiterwagen fehlt ein Stück Speiche, die Kuscheldecken haben Löcher. Apropos Löcher… Frauchen sagte heute, dass sie uns ins Bergwerk verkauft, wenn wir so weiter buddeln. In Stetten bei Haigerloch gibt es das bekannte Salzbergwerk, wo man uns bestimmt gut gebrauchen könnte. Dort arbeitet ein sehr guter Freund von Herrchen. Er nimmt uns bestimmt mit. Also Ihr seht, dass es bei uns recht lustig zugeht. Langeweile ist ein Fremdwort für uns. Nächste Woche verraten wir, wo es uns hin verschlagen wird. Bis dahin und bis zu unserem großen Jubiläumstag müsst Ihr Euch gedulden! Da gibt es dann eine Überraschung auf der Startseite….

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24.02.2012 Nichts geht ohne Häuptling Geronimo...
Huhuhu... oder wie machen die Indianer? Ich müsste es ja wissen, bin ich doch der kleine Bruder von Häuptling Geronimo, dem früheren Häuptling der Apachen. Wie ich zu diesem Namen gekommen bin? Das ist ganz einfach zu erklären. Als ich geboren wurde ging es etwas hektisch zu und ich ging ganz klar als Sieger aus dem Kampf. Alle Angestellten beim Tierarzt brachte ich in Wallung. Mein Frauchen und vor allem das kleine Frauchen Romina zitterten um die Wette. Dann kam ich! Gegen die Fahrtrichtung und etwas zerknautscht. Romina beschlagnahmte mich sofort, transportierte mich während meiner ersten Autofahrt im Pullover, wo es mir super gefiel. Ich habe sie sofort um den Finger gewickelt gehabt. War null Problem... Noch beim Tierarzt sagte sie, dass ich Geronimo heißen soll. Meinetwegen habe ich gedacht, wenn´s nichts Schlimmeres ist. Frauchen fand den Namen zuerst komisch. Doch mittlerweile finden alle, dass der Name ganz toll zu mir passt. Ich habe mal nach dem Namen gegoogelt, oder wie das heißt. Geronimo wurde 1829 geboren und starb 1909, für damalige Verhältnisse in hohem Alter. Ich habe nicht so viel Weißzeichnung um das Schnäuzle abbekommen und man könnte meinen, ich schaue etwas finster aus den Augen, wie der echte Häuptling. Aber im Inneren leuchte ich hell wie ein Stern. Ich muss sagen, dass ich schon etwas von der Art des Geronimo abbekommen habe. Ich kann so ziemlich alles. Wie Ihr auf der Startseite sehen könnt, kann ich schon Autofahren, ich fresse den anderen immer das Futter weg, was sich auf der Waage gut bemerkbar macht, ich schaukle ganz gerne und gebe den Drehteller nicht mehr her und zu guter Letzt habe ich schon in Rominas Bett gepinkelt. Alles pure Absicht! Ich muss doch schließlich markieren, dass Romina mir gehört und ebenso der ganze Hausrat. Meine neue Familie ist in mich total verliebt. Morgen kommen sie mich wieder besuchen. Sie haben zu mir "Häuptling" gesagt. Das hat mir sehr geschmeichelt. Welcher Hund kann schon von sich behaupten, dass man "Häuptling" zu ihm sagt, wenn er noch ein Baby ist?
Der Häuptling und ich...
Hier steht alles Wissenswerte über Geronimo...
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16.02.2012 S´isch Fasnet... bei aus send älle narred!
Also mi hots völlig erwischt! I be des Mädle mit dem mintfarbene Bändle ond ausgrechnet i muass heit a G´schicht erzähle, wenn älle narred send! Des hot heit am Vormittag scho agfange. So send Kindr so komisch an außerem Hus vorbei gloffe. Dia hond so komisch us d´r Wesch guckt ond wared so fröhlich druf, wiea sunscht it, wenn se in d´Schual goand. S´Fraule hot aus älle ufklärt. Jetzt sei d´närrisch Zit im Schwobäland. Au do, wo´s Fraule urspringlich her kunnt, isch heit d´r Teifel los, hot se g´sait. Fir dies Johr i´schs Fraule usbuacht. Sie hot koi Usgang an de Fasnet. Sie hot jo aus! Des isch gnug narred, hot se g´sait. Villiecht zieht se am Sundig ä Narrekapp uf ond singt fir aus ä Liad. D´r ganz Tag kunnt scho so ä komische Musik bi uns im Welpenzimmerle us em Radio. Immer singt ebber, dass es uf Hawaii koi Bier gäbe soll ond oiner hät g´sunge, dass des letschde Wort, was er g´sait hot, Schnaps gsei isch. Do s´Fraule iberall bei jedem Radio SWR4 igschdellt hot, simmer jo schu einiges g´wöhnt, aber diä Musik heit isch echt d´r Hit!
Diä Fasnet hän mer zum Grund gnomma, au ä bissle ufzomdrähe... mir renned d´r ganze Tag in auserem Welpenpaläschtle rum, nus in d´r Schnee ond mached ä mords Sauerei, wenn mer wieder rei kommed. Do mer jetzted iber dreimol soviel Platz hoand, wiä vorher, mached mer au iberall unsere Pfitzle na. Des arme Fraule rennt d´r ganz Tag aus hinterher. Sie sait, si hät schu ganz ufquollne Händ vor lauter putzä.
Damit ihr jetzted it ä schleächte Idruck von aus hond, hots Fraule aus mit em Engele fotografiert. Do sitzed m´r ganz schee ond gucked ganz brav! Diä Bilder muass i aber erscht no gnau fisitiere, wenn ihr wissed, was desch isch...Macht des eich eigentlich ebbes us, dass i in Schwäbisch schrieb? Wenn jo, dann kann i eich au net helfe. Des nennt ma dann halt eifach Pech!
Tschüss, Eure minti... Narri-Narro!

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10.02.2012 Bei uns ist vielleicht was los!
Hallo, hier bin ich, das Mädchen mit dem orangefarbenen Bändchen... Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Nun sind wir heute schon vier Wochen alt und bei uns in der Wurfkiste ist mächtig was los. Vor allem das Bespaßungsprogramm von Frauchen und dem Rest der Familie gefällt uns sehr. Es wurde neues Spielzeug aufgehängt, das uns nun vor der Nase baumelt. Meine Geschwisterchen sind ganz schön frech geworden. Gestern biss mich mein Bruder ins Ohr und schüttelte es noch. Da habe ich fürchterlich geweint. Diese Woche gab es zum ersten Mal Futter aus der Schüssel. Zum einen frisches Fleisch, dann gutes Welpenfutter und wie immer das Fläschchen von Frauchens Hand. Wir mussten erst lernen, dass man an der Schüssel nicht saugen kann, so wie an Frauchens Händen und dem Fläschchen. Manch einer von uns wollte einfach nicht kapieren, dass man selber essen muss. Na gut, zum Schluss wurden wir per Hand gefüttert. Wir sind ja noch sooo klein! Aber wenn man die Sauerei anschaut, die wir bei jeder Mahlzeit so veranstalten, könnte man meinen, dass eine ganze Herde Wildschweine am Füttern mit beteiligt war. Mami Cara freute sich über die Sauerei sehr, weil sie alle Schüsselchen vorspülen durfte. Wir nutzten das natürlich gleich aus und hängten uns an die Zitzen, während sie in der Wurfkiste herum lief und sauber machte. Heute wurde unsere Wurfkiste abermals vergrößert. Die kommende Woche dürfen wir dann in den großen Bereich in der Hundewohnung. Von dort aus kommen wir dann von alleine ins Freie. Brrr.... hoffentlich wird es bald wärmer draußen! Ich durfte diese Woche als erster Welpe Auto fahren! Zum Tierarzt. Ich habe bei einer Mahlzeit so viel gefressen, dass ich eine Verstopfung bekam. Unser Tierarzt gab mir eine Art Einlauf. Igitt! Aber danach ging es dann wieder. Alle wollten mit mir schmusen beim Tierarzt, aber Frauchen versteckte mich in ihrer Jacke, sodass niemand an mich heran kam. Das wäre viel zu gefährlich gewesen, wenn mich jeder betatscht hätte...
So und nun muss ich weiter. Zuschauen bei den Vorbereitungen für das große Familienfest morgen. Herrchen hat auch eine runde Zahl abbekommen und die wird morgen gefeiert. Da kommen dann viele Leute zu Besuch. Musik soll es auch geben. Also wir sind dann für die Zukunft festtauglich geprägt! Tschüss, Eure "Orangie", wie Frauchen mich immer nennt...

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04.02.2012 So ein Krach!
Nun sind wir ja drei Wochen alt und ich, das Mädchen mit dem gelben Bändchen, bin der Berichterstatter... Kaum ist man auf der Welt, geht der Trubel erst richtig los. Wir sind schon mächtig gewachsen und da man zu neunt in einer "normalen" Wurfkiste schlecht spielen kann, gab es in den Lieblingskuschelecken kleine Engpässe. Aber alles kein Problem für Herrchen, der ganz flugs mit einem Akkuschrauber und neuen Brettern urplötzlich in der Wurfkiste stand. Frauchen bereitete uns gerade eine leckere Fleischmahlzeit zu und damit waren wir total abgelenkt, sodass wir zwar das laute Surren des Akkuschraubers hörten, uns es jedoch nicht die Bohne scherte. Das Fressen war viel zu lecker, als dass wir uns über das Geräusch irgend einen Gedanken machten. Manch einer wird sagen: "Ja, die hören doch noch gar nicht richtig!" Von wegen, wir sind schon seit einer Woche raus aus der vegetativen Phase. Nein, wir sind keine Vegetarier! Im Gegenteil! Das heißt nur so... Das bedeutet, dass man als Hundebaby Augen und Ohren geschlossen hat, um vor der lauten Welt etwas abgeschottet zu sein, damit man nicht gleich in Ohnmacht fällt, wenn es im Bau etwas laut wird oder man davon läuft. Sieht man nichts, bleibt man folglich ruhig auf seinem Plätzchen liegen... hört man nichts, ist es völlig egal, was um einen herum passiert. Nur die Mama finden ist das Wichtigste für einen Welpen in den ersten zwei Wochen. Und nun sind wir mitten in der Übergangsphase. Das ist die Phase, wo man bemerkt, dass es außer fressen, schlafen und Häufchen machen noch etwas anderes gibt. Nämlich unsere Oma, unser Frauchen & Herrchen, die Kinder und noch andere Leute, die uns schmusen. Jetzt fängt sozusagen das Leben erst richtig an. Das ist vielleicht spannend.....

Herrchen in Aktion und ich, das "gelbe" Mädchen
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27.01.2012 Mama ist so ungerecht!
Hallo hier bin ich... das Mädchen mit dem roten Bändchen. Ich habe die Ehre, Euch zu berichten, was bei uns so geht. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was bei uns gestern los war. Unsere Mama ist sehr ungerecht zu uns gewesen. Schon tagelang legte sie immer ein rosafarbenes, kleines Stoff-Quietscheschwein, zu dem Frauchen auch noch "Elsa" sagte, zwischen uns hinein in die Wurfkiste. Frauchen nahm dann dieses Schweinchen und legte es immer beiseite, damit wir in Ruhe trinken konnten, damit das Gequieke endlich aufhörte. Aber was machte Mama? Sie rannte sofort los, sprang am Schrank hoch und legte es schnurstracks wieder zu uns in die Wurfkiste hinein. Wie hässlich doch dieses Etwas aussieht im Vergleich zu uns. Und vor allem, das Ding nimmt gar nicht zu! Wir müssen immer auf die Waage und unser Gewicht wird stets notiert und das Schweinle hat Sonderrechte, wird nie gewogen und jetzt kommt´s... Mama trug das Schweinle dann nach dem Säugen auch noch zu Frauchen in die Küche, um ein Leckerchen abzuholen. Wie ungerecht! Wir hockten in der Wurfkiste und Mama beschäftigte sich mit einem Stoffschweinle. Na gut, uns herumzutragen wäre auch nicht der Hit! Womöglich würde sie uns fallen lassen. Wir wiegen nun auch schon zwischen 1700 und 1900 Gramm. Aber Ihr könnt glauben, dass wir uns das nicht gefallen lassen haben. Obwohl wir schon von Frauchen behutsam die Krallen geschnitten bekommen haben, hat Mama ein paar ganz schöne Kratzer am Gesäuge von uns als Denkzettel abbekommen. Das hat sie nun davon! Ha, ha und heute lag das Schweinle den ganzen Tag im Regen im Garten. Mama hat es einfach vergessen...Wir wunderten uns schon, was denn los ist und ob man vielleicht Mini-Schnitzel aus ihm gemacht hat? Nun muss es in die Waschmaschine. Da wollen wir mit Elsa wirklich nicht tauschen. Sie kann einem sogar leid tun!
Ansonsten geht es uns prima. Wir werden rund um die Uhr versorgt. Frauchen krabbelt auch mitten in der Nacht zu uns in die Wurfkiste und prüft, ob alle richtig angelegt sind. Alle Leute finden uns hübsch und süß. Frauchen findet allerdings auch, dass wir ganz schön anstrengend sein können. Vor allem beim Fotografieren. Stillhalten ist nicht unsere Stärke. Beim wöchentlichen Shooting hatte Frauchen eine Engelsgeduld und wartete, bis jeder von uns auf ihrem Schoß einschlief. Das dauerte so lange, dass die ganze Familie mit dem Essen warten musste.
Und nun mache ich Schluss. Ich muss mir nämlich gleich die beste Zitze ergattern! Ich mag nämlich die Milch von Mama am liebsten. Ihr wisst ja... der, der von uns an die mickerige Zitze geschoben wird, muss noch Milch aus dem Fläschle trinken, sonst reicht es für eine Mahlzeit nicht. Ich habe das Geschick, mich meist vor dem Fläschle zu drücken. Gewusst wie....

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21.01.2012 Die Kegelrunde lässt grüßen...
Da unsere Mama mal eine Verschnaufpause braucht, haben wir beschlossen, dass jede Woche ein anderes Jubiläumskind berichtet, was sich so in unserer Wurfkiste abspielt. Heute bin ich dran, die Erstgeborene, das Mädchen mit dem pinkfarbenen Bändchen... Uns geht es super gut. Unsere Mama hat ganz schön viel leckere Milch und ist immer zur Stelle, wenn unsere kleinen Magen knurren. Manch einer von uns kann sogar schon richtig knurren, worüber dann Mama und Oma sich halb tot lachen. Wartet nur mal, wenn wir größer sind, kneifen wir Oma ins Bein!
Wir haben alle das Geburtsgewicht verdoppelt. Frauchen will das immer ganz genau wissen, legt uns dazu jeden Morgen auf die neue Waage, die zum Glück nicht mehr so wackelt, wie die uralte Waage zu Mamas und Omas Zeiten. Wir wiegen rundum zwischen 950 und 1100 Gramm. Die Jungs natürlich mehr als die Mädchen. Wollen die uns doch immer wegdrängen... Aber da wir doppelt so viele Mädchen wie Jungs sind, haben die keine Chance. Heute war Frauchens kleine Freundin "Lucia" bei uns zu Besuch. Sie kommt jetzt öfters, hat sie gesagt. Sie ist das kleine Frauchen von unserem Elvis, der in Wachendorf wohnt. Sie ist die absolute Hundekennerin. Beim letzten Wurf hat sie ein Hundetagebuch geschrieben und in der Schule einen Vortrag gehalten über die Hundezucht. Ihre Lehrerin und die Schüler waren total begeistert. Dieses tolle Heft mit all den Berichten und Bildern hat sie unserem Frauchen geschenkt, worauf sie sehr stolz ist und jedem Besucher zeigen möchte. Lucia hatte heute eine Eselgeduld beim Fotografieren gehabt. Da wir alle noch kleine Zappelmänner sind, ist es nicht so einfach, ein gescheites Foto zu bekommen. Manche sind etwas wacklig geworden. Aber besser als nichts.... So und jetzt habe ich keine Zeit mehr, Mama kommt zum Säugen... mmh..... Tschüss!

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16.01.2012 Alle Neune!
Nein, ich war nicht beim Kegeln! Oder doch? Na gut, zum Schluss meiner Schwangerschaft, oder bei uns Hunden sagt man ja Trächtigkeit, kam ich mir schon ab und zu vor wie eine Kugel. Nur, dass sich in meinem Kugelbauch die zugehörigen Kegel befanden, ist ja schon amüsant. Am Freitag, der 13. fing es schon in den frühen Morgenstunden an, in meinem Bauch wild zu strampeln. Um das besser auszuhalten, legte ich mich einfach zu Frauchen ins Bett. Diese beschloss dann umzuziehen; wir bezogen das Nachtlager gleich neben der Wurfkiste und so lag ich halt dort neben Frauchen auf der Matratze. Den ganzen Tag dauerte das Gegrummel in meinem Bauch, bis nachmittags um 15.25 Uhr das erste Kegelchen auf die Welt kam. Ein Mädchen, flink wie ein Wiesel und bildschön, mit einem weißen Pfötchen wie ein Schuh, schlich sich sofort an meine Zitzen. Ihr folgten noch vier weitere hübsche Mädchen, die blitzschnell an meinem Gesäuge hingen. Dann folgte eine Pause, die sehr lange zu werden schien. Zu lange für Frauchen, die mit mir zum Tierarzt fuhr, um nachzusehen, was da los ist. Auf dem Röntgenbild sah man noch vier weitere Kinderle. Und der nächste, der an der Reihe war, steckte rückwärts fest. Da das Fruchtwasser schon ziemlich lange abgegangen war, war er sozusagen festgeklebt in mir. Unser Tierarzt und seine Frau halfen mir auf normalem Weg den ersten Rüden des Jubiläumswurfes auf die Welt zu bringen. Er war sichtlich beleidigt, nutzte das aus und brachte so das ganze Ärzteteam in Wallung. Alle rubbelten an ihm herum, dass er sich dann mit lautem Schreien wehrte. Wir wollten gerade aus der Praxis laufen, fiel ein weiteres Mädchen hinten einfach so heraus. Romina, die hinter mir lief, konnte es grad noch auffangen. Nun aber schnell nach Hause in die warme Wurfkiste. Um Mitternacht kam ein weiterer Rüde in Rückwärtsfahrt auf die Welt. Also ich weiß nicht, warum das so ist und wer von den neun Kindern beim Spielen in die falsche Richtung lief, als das Umdrehen noch möglich war. Dann kam eine sehr lange Pause. Frauchen war sichtlich beunruhigt und bangte um den vollen Neuner. Endlich um 3 Uhr schien sich was zu tun. Ich ging in den Garten hinaus, der Mond schien so schön hell und das silbrig gefrorene Gras knisterte beim Laufen. Zur Wurfkiste war es zu weit als ich plötzlich bemerkte, dass das letzte Kind auf die Welt möchte. Und so fiel es einfach heraus, rückwärts natürlich, wie seine zwei Brüder. Blass wie eine Wand und mit nur noch einem Hauch Lebensgeist. Frauchen packte das Kind, rannte ins Zimmer und fing an, als wäre sie der Rettungssanitäter vom Roten Kreuz. Rubbeln, absaugen, beatmen, Herzchen massieren und wieder von vorne, bis der kräftige Rüde plötzlich einen Schrei ließ. Mit anderen Worten wollte der dritte Rüde im Bunde sagen: "Hör doch auf, ich lebe ja noch"! Und somit war die Kegelrunde komplett! Uns geht es allen sehr gut, meine Kinder trinken mich arm und ich dagegen fresse meine Familie arm. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was man für einen Hunger bekommt, wenn man neun Kinderle zu ernähren hat....
Bis bald mal wieder, Eure CARA hier gibt es Fotos des G-Wurfes

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25.12.2011 Das Christkind...
Bei uns in Wachendorf gibt es das Christkind wirklich. Oder möchte jemand dran zweifeln? Ich weiß es gewiss! Gestern nämlich, an Heilig Abend, hörte ich wie jedes Jahr, ein ganz leises Glöcklein bimmeln, kurz nachdem wir vom Spaziergang zurückgekommen sind und es schon fast dunkel war. Da wir Hunde ja super Ohren haben, konnten wir das nicht überhören. In der guten Stube angekommen, wo der Christbaum mit Uromas Christbaumkugeln geschmückt, herrlich glänzte, alle Kerzen angezündet waren, sah ich am Fensterbrett etwas Goldiges glitzern. Alle staunten und man war sich sicher, dass das der Goldstaub des Christkinds sein musste. Und sogleich entdeckte ich die vielen schön verpackten Geschenke. Meine Güte, was muss das Christkind kräftig sein, um so viele Geschenke zu transportieren... Fast bekam ich Mitleid. Aber als Frauchen erklärte, dass das Christkind ja den Weihnachtsmann mit den Rentieren als Hilfe dabei hatte (sie hat den beiden nämlich beim Ausladen geholfen), waren wir beruhigt. Nach der besinnlichen Einstimmung zum Heilig Abend kam endlich die Bescherung. Gleich nach den Kindern kamen wir dran und bekamen jeder ein schön eingepacktes Päckchen. Es roch sehr gut, doch das was drin war, konnte man leider nicht essen. Umso mehr leuchtete das Originale Leuchtie in gelb und grün. Gleich bekamen wir die Leuchtbänder umgelegt und zum Spaß aller durften wir uns neben den Christbaum setzen als zusätzliche Beleuchtung. Hätten meine Kinderle, die ich im Bauch habe, auch jedes ein Mini-Leuchtie bekommen, hätte man die Kerzen am Christbaum ausmachen können und der ganze Raum wäre lichtüberflutet gewesen... Dann war da noch ein Päckchen und als wir das auspackten, bekam ich so richtige Vorfreude auf meine Babys. Leider bekommt meine Mama auch ganz schön viel Vorfreude auf meine Babys. Wenn das so weiter geht, kann ich in ihre gebuddelten Löcher im Garten meine Kinderle rein legen und trinken könnten sie auch bei ihrer Oma. Das nennt man Teamwork! So und nun muss ich mich um mein neues Baby kümmern und wünsche Euch allen noch frohe Festtage im Kreise der Familie....

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12.12.2011 Es gibt bald Kinderle!
Nein, ich habe keine Halluzinationen! Ich kann sicher sagen, dass ich Kinderle, wie man so schön im Schwabenland sagt, Mitte Januar bekommen werde. Zweimal war mir morgens so übel, dass ich mein schönes Hundebettle mit Gallensäure giftgrün bespuckt habe. Hunger habe ich für mehrere Neufundländer, wo ich doch sonst so anhänglich bin wie ein kleiner Schoßhund. Wie viele es geben wird, verrate ich niemandem. Frauchen sagte heute, am Ende der vierten Woche, dass wir noch nie Ultraschall brauchten, um zu wissen, ob und mit wie vielen ich schwanger bin und somit werden wir auch dieses Mal nicht wissen, wie viele Kinderle es geben wird, beziehungsweise schon in meinem Bauch "Fangerle" spielen. Mein Anvertrauter, der Bjarne, freut sich auch schon mächtig.
Nun werde ich noch die restliche Adventszeit mit meiner Familie in Ruhe genießen und freue mich jetzt schon auf das tolle Weihnachtsgeschenk, das ich in zwei Wochen bekommen werde. (Ich kann suchen, so viel ich will, ich finde es nirgendwo im Haus... Frauchen hat so gute Verstecke...)
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28.11.2011 Oh je... ich werd´vielleicht bald Oma!
Ihr denkt bestimmt, ich bin verrückt; oder habe Schwangerschaftsbeschwerden im Kopf. In der vorhergehenden Geschichte berichtete ich noch, dass ich vielleicht im Januar 2012 Mama werde und nun will ich auch noch Oma werden? Ja wie das geht? Für mich kein Problem. Ich habe nämlich eine ganz tolle Tochter, die in der Nähe von Köln wohnt, die seit zwei Wochen im Schweizer Sennenhund-Verein angekört ist. Und wenn alles klappt und sich ein geeigneter Bräutigam findet, werden wohl bald in Much die Hochzeitsglocken läuten... Eine Homepage hat Emilie noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.... Wenn ich Zeit habe, werde ich Euch unterrichten... An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Körung von der Heimat!

Emilie mit Schleife Eddy, der künftige Onkel
Und dieser Bär da rechts auf dem Foto wird dann Onkel werden. Das ist nämlich der Eddy, der in Dormagen wohnt und dessen Frauchen mit Emilie und ihren Mitbewohnerinnen Lena und Lucy trainiert, damit sie die Vorzeigehunde von Much bleiben. Eddys Frauchen ist eine Trainern von Rütter´s D.O.G.S. Das sind die, die immer solche T-Shirts anhaben, wo drauf steht: "DER TUT NIX". Man braucht sich bloß Eddys Pfotenstellung anschauen. Eddy kann sogar beten! Wie sie ihm das wohl beigebracht hat? Das Frauchen von Eddy kann man hier besuchen... Und wenn´s mit der Erziehung nicht klappt, kommt sie auf Hausbesuch. Keine Angst, das Filmteam ist nicht dabei :-)
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13.11.2011 Er liebt mich... er liebt mich nicht...?!

.. das ist die Frage, die sich alle verliebten Frauen stellen. Ja, sogar die Hundefrauen fragen sich dies manchmal. Zumindest, wenn man beabsichtigt, eine Familie zu gründen, sollte man sich das fragen... Ich kann Euch nur so viel verraten, dass er mich wirklich liebt, mein Bjarne von der Entengasse! Mein Frauchen und das Herrchen von Bjarne hoffen nun, dass die Verliebtheit nicht ohne Folgen bleibt. Meist wünscht man sich das anders herum, aber in meinem Fall weiß ich, dass meine Familie sich über Nachwuchs im Hause "Wachon" sehr freuen würde. Das hat zum einen den Grund, dass alle Zweibeiner wieder Hundewelpen schmusen könnten und zum anderen, dass der nächste Wurf der Jubiläumswurf sein wird. Wieso denn Jubiläumswurf? Was ist denn das, fragt Ihr Euch nun bestimmt. Also das war so... Am 9. März 1972 erblickte hier in Wachendorf in genau diesem Haus der erste Wachon-Berner das Licht der Welt. Darauf ist meine ganze Familie, nebst Wachon-Gründerin Ilse Schwesinger, mächtig stolz. 40 Jahre sind eine lange Zeit. Dieser Tag jährt sich nun am 9. März 2012 zum 40. Mal! Es gab wie überall Höhen und auch Tiefen in der Hundezucht. Mal wurde nur ein Welpe oder auch mal keiner geboren und dann wiederum 14 Welpen auf einen Streich. Ausstellungen wurden auch fleissig besucht und auch dort gab es Höhen und Tiefen. Der absolute Höhenflug war der Weltsiegertitel meiner Ur-Ur-Ur-Oma "Gaby von der Hausmatt" 1990. Aus dieser Linie von Gaby in der fünften Generation stamme ich. Wem das alles zu schwierig zum Merken ist, kann bei den Würfen nachlesen. Dieser nächste Wurf wird mit dem Buchstaben "G" anfangen. Das werden wohl lustige Namen werden... Gustav, Gisela, Gerda, Gottfried....
So und nun, falls Ihr Interesse habt, meinen Anvertrauten näher kennen zu lernen, könnt Ihr hier anklicken Bjarne von der Entengasse.
Da dies zwei anstrengende Tage waren muss ich mich jetzt ausruhen. Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht und wir Mitte Januar ein Quieken in der Wurfkiste vernehmen können....
Es grüßt Euch CARA
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18.10.2011 Ich hab Geburtstag!
Als ich heute Morgen aufwachte, war alles anders als sonst. Frauchen stand wie ein Geist erwartungsvoll mit den vollen Futterschüsseln für Mama Belinda und mich im Zimmer. Und das zu nachtschlafender Zeit. Zuerst dachte ich, dass ich schon Halluzinationen habe. Ich hatte nicht mal zwei Sekunden Zeit, mich in Ruhe, auf meinem gemütlichen Bett, strecken zu können, schon wurde ich geknuddelt, was das Zeug hielt und ich hatte eine Kinder-Geburtstagskrone auf dem Kopf, so wie das bei uns im Kindergarten üblich ist. Mama Belinda war sogleich beleidigt und schubste Frauchen von mir weg. Sie ist nicht gewöhnt, dass ich zuerst dran komme. Immerhin ist sie der Chef vom Hunderudel. Na gut, bei zwei Rudelmitgliedern ist das keine Kunst. Das könnte ich auch schon lange. Nur Frauchen hilft Belinda noch dabei, dass sie ihren Posten halten kann. Da ich ja heute vier Jahre alt bin, wäre ich durchaus berechtigt, auch ein Chef zu sein. Da ich jedoch das Kind bin, füge ich mich und spiele halt die zweite Geige im Orchester. Aber nur die zweite Geige beim "Chefsein". Denn in allen anderen Angelegenheiten, die sich einem Hund so bieten im Laufe seines Lebens, habe ich mich überall in den Vordergrund geschmeichelt. Bei den "Helfern auf vier Pfoten" bin ich auch noch aktiv, ziere bei Royal Canin sogar mit einem großen Foto den Messestand und alle Buttons, die den Kindern im Einsatz überreicht werden. Das freut mein Frauchen sehr! In Frauchens Herz bin ich sowieso eingemeißelt von der ersten Sekunde an, als sie mich noch klitschnass in ihren Händen hielt. Und wenn ich mal übersehen werde, mache ich meine Kunststücke und schon habe ich alle Knuddelhände und Lacher auf meiner Seite. Ich kann nämlich einen Knicks machen, wie das früher die lieben Mädchen machen mussten beim guten Tag sagen. Und sehr folgsam bin ich. Neulich sagte Frauchen zu mir hopp, was heißt, dass ich auf einen Gegenstand springen soll. Nur zu dumm, dass da der Leitenwagen neben mir stand, der Frauchens Freundin gehörte und zudem noch mit Grillgut, Geschirr und Decken gefüllt war. Egal, ich sprang auf ihn drauf und wunderte mich, warum denn alle lachten. Ich Dussel hatte übersehen, dass ich hätte auf die Bank hinter mir springen sollen und nicht in den Leiterwagen hinein. Aber ein Gutes hatte es ja.... die Schüssel mit dem leckeren Tzaziki für das Grillfleisch lag auf dem Boden und da man es dann nicht mehr essen wollte, durften Belinda und ich es aufschlecken. Die Knoblauchfahne, die wir am nächsten Tag hatten, verscheuchte in Wachendorf jeden Dachs aus seinem Bau. So und nun muss ich mit meiner Familie frühstücken und meinen Tag feiern....

so schauen kann nur ich :-)
Alles Gute auch meinem kleinen Bruder, Caruso, in Oebles-Schlechtewitz! Er hat sicher heute auch einen schönen Tag....
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28.09.2011 Fritzi-Lotta, das Schnappkrokodil...
Heute wurde ich jäh aus dem Mittagsschläfchen gerissen. Ich döste so vor mich hin, meine Mama Belinda sonnte sich gerade und Frauchen schien sehr beschäftigt zu sein. Warum nur wieder so eine Hektik bei uns ist, dachte ich so bei mir... Gerade zu Ende gedacht, stand plötzlich eine Frau, die ich schon öfters bei uns gesehen habe und an der Leine ein pubertierendes Junghundle hatte, wie Frauchen immer sagt, vor uns. Diesem Hundle war beim Heranstürmen von mir und Mama nicht wohl zumute. Es schaute ganz freundlich und signalisierte, dass es in guter Absicht kam. Und dann sprühten meine grauen Hirnzellen die Botschaft aus, dass es sich bei unserem Besuch um mein Kind Fritzi-Lotta handelte. Mensch Fritzi-Lotta, wie hast du dich verändert, schoss mir durch den Kopf. Sie ist eine richtig schöne Junghündin geworden mit noch etwas langen Beinen und wenig Speck auf den Rippen im Vergleich zu mir. Na gut, ich habe mir etwas Vorrat angelegt und gebe den nicht gerne wieder her. Aber das Beste, was ich je gesehen habe, ist das Kunststück, das Fritzi-Lotta beherrscht. Sie kann mit den Zähnen klappern wie ein Krokodil. Als sie noch ein Baby war, machte sie das immer, wenn Frauchen ihr den Finger hingehalten hat und wegzog. Dann klapperte das so schön und alle lachten. Da dachte sich Fritzi-Lotta bestimmt, dass das was ganz Tolles ist und hat diese kleine Untugend weiter fortgeführt. Nun klappert sie immer dann, wenn sie Langeweile hat oder ihr Frauchen aufmuntern möchte, weiter zu laufen. Vielleicht sollte man ihr mal sagen, dass sie ein Hund ist, der an dieser Stelle auch bellen könnte.... Lustig wurde dann der Nachmittag, als Frauchen und das fremde Frauchen mit ihren beiden Autos einfach davon fuhren. Davor dröhnte noch der Kompressor. Wir hatten keine Ahnung, was die beiden im Hof machten. Ich jammerte natürlich am Zaun und Fritzi-Lotta stand neben mir wie ein verlassenes Etwas. Belinda traute ihren Augen auch nicht. Nach einer halben Stunde kamen die beiden wieder und strahlten. Gerade nochmal gut gegangen. Zum einen, weil das Auto von Fritzi-Lottas Frauchen den Plattfuß repariert bekam und zum anderen für mich, dass der Besuch somit wieder heim fahren konnte. Ich hätte es nie im Leben mit dem schnappenden Krokodil auf meiner Matratze heute Nacht ausgehalten!

Belinda, Fritzi-Lotta und ich die Flughunde, ich und Fritzi-Lotta....
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26.08.2011 Urlaubsgrüße aus Kroatien...
Ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Aber derzeit ist immer viel los bei uns und zudem waren wir verreist. Eigentlich hätte ich ja nicht in Urlaub fahren brauchen. Habe ich doch das ganze Jahr Urlaub und den größten Spaß in meinem Leben, genauso wie Mama Belinda. Aber wenn es denn sein soll, gehen wir halt mit. Nach dreijähriger Urlaubspause fuhren wir wieder nach Kroatien, nach Makarska. Das ist das Land mit den schönsten Buchten an der Adria und den netten Leuten, die fast immer in Ohnmacht fallen, wenn sie uns Hunde sehen. Das angrenzende Biokovo-Gebirge mit dem höchsten Berg von 1762 Metern Höhe lud zu langen Spaziergängen am noch kühlen Morgen und Abend ein und Frauchen konnte kaum zehn Meter laufen, ohne dass jemand entzückt auf uns zu stürzte und uns die Haare vom Kopf streichelte. Am Strand, wenn meine Familie ins Wasser hüpfte, durften wir das Gepäck bewachen und auf unserer Decke im Schatten ein Nickerchen machen. Manche Urlauber sind so verrückt nach uns gewesen, dass sie Oma, Opa und die Kinder neben uns postiert hatten und viele Bilder machten. Frauchen wollte schon ein Kässchen aufstellen. Da wäre unsere Urlaubskasse aber gefüllt gewesen. In unserer Wohnung hatten wir sogar zwei Klimaanlagen, was wir in Wachendorf nicht haben und heute ganz schön schwitzen müssen. Da soll einer sagen, dass man mit den Hunden nicht in den Süden fahren soll. Uns hat es gefallen und wir fahren auf jeden Fall nächstes Mal wieder mit!

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07.07.2011 Babybesuch
kurz vor dem megamäßigen Platzregen am Nachmittag kam der Besuch, auf den wir uns schon den ganzen Tag unbekannterweise freuten. Wer da kommen sollte, wurde uns mal wieder nicht verraten. Als Frauchen mit einem Welpi auf dem Arm in den Garten kam, wurde es mir und meiner Mami klar und ganz schön Angst dabei. Nein, nicht davor, dass das kleine, schöne Hündle beißen und uns ärgern könnte.... noch schlimmer.... wir befürchteten, dass das kleine Etwas bei uns einziehen will, weil Frauchens Blicke heute anders waren als sonst, wenn sie einen "fremden" Welpen auf dem Arm hat. Aber da wurden wir von Sandra, dem neuen Frauchen der kleinen Aimee, beruhigt. Und überhaupt... wo kam denn der kleine Welpe plötzlich her, der unser Frauchen so in Entzücken brachte? Also Aimee wohnt nun da, wo unsere Yule gewohnt hat und musste dazu den langen Weg in die neue Heimat von Essen bis Hechingen fahren. Unsere Dina, die in Essen ihren ersten Wurf großgezogen hat, kann man nur loben. Ihre Welpen sind ganz toll geraten, sagt man auf gut schwäbisch. Natürlich gehört dazu auch ein Vater und der ist Bjarne von der Entengasse.
Nachdem uns die kleine Aimee so richtig auf Trab gebracht hatte, fiel sie nachher fast in Ohnmacht vor Müdigkeit. Frech war sie zudem auch und versuchte ständig, mich zu zwicken. Bei ihrer Oma Belinda, der sie wie aus dem Gesicht geschnitten war, war sie wesentlich vorsichtiger. Auch kein Wunder, weil Belinda immer den Chef heraus hängt.... Aimee hat es sehr gut bei uns gefallen und sie besucht uns bald wieder. Aber nur besuchen! Frauchen hat schon zwei Hunde für ihre zwei Hände...
Hier könnt Ihr die Homepage unserer Dina besuchen

Cara, Aimee und Belinda

Aimee 8 Wochen alt Oma Belinda als Welpi 12 Wochen alt
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20.06.2011 Der Musterschüler Finn...
Unser kleiner Finn hat seine erste große Hürde gemeistert und den Welpenführerschein bestanden. Wir gratulieren ihm und seinem Frauchen recht herzlich zu dieser Leistung! Wie Finns Frauchen uns verraten hat, ist Finn sehr gelehrig und möchte nun in den Junghundkurs aufsteigen.
Wo die beiden das gemacht haben erfahrt Ihr hier..... HSV Friedingen
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21.05.2011 Caruso in Oebles-Schlechtewitz
Was ist denn das wieder für ein Witz, dachte ich bei mir, als mir Frauchen erzählte, sie wolle Caruso in Oebles-Schlechtewitz besuchen. Die zwei Frauchens aus dem Hause Schwesinger waren am Wochenende unterwegs und als sie in der Nähe von Leipzig vorbei kamen, dämmerte es ihnen und sie bemerkten recht schnell, dass das die Gelegenheit wäre, endlich einmal Caruso in seiner Heimat zu besuchen. Caruso wohnt doch dort, wo es nur 208 Einwohner gibt und jeder jeden kennt und die Straße holderdipolder geht. Das erzählte uns damals Carusos Familie, als sie sich vorstellten. Schon lange war es geplant, Caruso zu besuchen und nie fand man den Weg. Immerhin sind es ein paar Kilometerchen zu fahren dahin. Da Frauchen die Adresse nicht im Kopf hatte, rief sie zu Hause an und man gab den beiden die Adresse durch. Ich war ganz traurig, als ich Frauchens Stimme hörte. Wie gerne wäre ich mitgefahren und noch viel lieber wäre ich mit meinem geliebten Bruder durch den Garten gesaust. Aber es ging halt leider dieses Mal nicht. Frauchen gab keine lange Ankündigung ihres Besuches, sondern verkündete Carusos Familie, dass sie in zwanzig Minuten auf dem Hof stehen. Für Sandra und Denny kein Problem. Als die beiden Frauchens ankamen, duftete schon der Kaffee auf der Terrasse unter dem Pavillon. Caruso wusste nicht so recht, wo er denn diese Stimme schon einmal gehört hat. Caruso hat Frauchen über zweieinhalb Jahre nicht mehr gesehen und gehört. Nach einer Weile bemerkten alle, dass er nun wohl seine hinterste Hirnzelle aktiviert hatte und man hatte den Eindruck, er würde wissen, wer vor ihm steht. Besonders der Duft an Frauchens Hose von mir schien ihm zu gefallen. So sehr wahrscheinlich, dass es zu viel wäre. Ich würde nämlich derzeit gerne heiraten, darf aber nicht. Und meinen Bruder heiraten? Oh jeh! Da würde Frauchen mich eigenhändig nach Lützenhardt bringen... Aber das ist eine andere Geschichte....

Caruso, Denny und Simba
Habt Ihr gewusst, dass Caruso angekört ist und eine eigene Homepage besitzt??? Hier könnt´ Ihr schauen....
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06.05.2011 Ich bin schon wieder Tante geworden!
Meine kleine Schwester, die in Essen wohnt, ist am 6. Mai zum ersten Mal Mama geworden. Ihr Auserwählter ist "Bjarne von der Entengasse". Beiden freuen sich über drei Jungs und zwei Mädels in der nigel-nagel-neuen Zuchtstätte "vom Erlenhagen".
Frauchen schaffte es sogar, die frischgeborenen Babys zu besuchen. Leider ohne uns. Wie gerne hätte ich den Babyduft in der Nase gehabt. Meine Mami Belinda hätte sogar als Amme fungieren können. Sie bildet sich derzeit ein, dass sie Kinder haben könnte.

Die Kleinen "von Erlenhagen"
Auf Frauchens weiterer Reise besuchte sie Fiete, dem es in Mülheim an der Ruhr prächtig geht. Ihm fehlt es an nichts! Wenn er Lust hätte und kein Feigling wäre wie seine Mami, also ich, könnte er sogar täglich schwimmen üben. Man muss auch nicht alles können... Und überhaupt sind nasse Hunde eher nicht so kuschelig, sagt Frauchen. Also lasse ich es ihr zuliebe bleiben.

der kleine Fiete
Auf dem Heimweg kam Frauchen die Idee, noch die kleine Fine, also Fietes Schwester, zu besuchen. Fines Familie wurde einfach überrumpelt und bekamen eine Stunde vor Eintreffen eine Ankündigung von Frauchen, dass sie gleich vor der Tür steht. Das ist in Weilmünster bei Frankfurt kein Problem. Die ganze Familie freute sich und am meisten Fine. Sie knabberte an Frauchen herum, sodass wir abends noch die roten Stellen sahen. Nach Frauchens langer Reise waren wir froh, dass sie wieder zu Hause gesund und munter ankam. Am meisten freuten wir uns aber über die vielen Leckereien, die sie uns mitbrachte.

ist sie nicht süß, die kleine Fine???
Eure CARA
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23.04.2011 Karsamstag... wie schön, wir besuchen Finn!
Nachdem Frauchen endlich mit ihrer österlichen Gartenarbeit fertig war, verriet sie uns, dass wir am Nachmittag meinen kleinen Finn besuchen fahren. Und wir dachten schon, es wird ein langweiliger Tag, dieser Karsamstag 2011. Im Schwabenland ist das nämlich der Tag, an dem die Autos geschrubbt werden, das Haus gewienert und der Garten gestaubsaugt wird und die Hunde, wenn sie wirklich Pech haben, auch noch in der Badewanne landen. Aber das haben wir zu unserem Leidwesen schon eine Woche vor Ostern hinter uns gebracht!
Die Fahrt dauerte ein ganzes Weilchen und kurz nach Tuttlingen liegt der schöne Ort Neuhausen ob Eck. Dort wartete man schon sehnsüchtig auf meine Mama Belinda und natürlich auf mich. Finn schnupperte uns von oben bis unten ab und auch sein Kumpel Brisko freute sich. Ich muss sagen, dass sich der kleine Finn ganz toll entwickelt hat. Sein Gebiss sieht bald wie ein Steinbruch aus und sein Fell bekommt langsam auch andere Strukturen als das wollige Babyfell. Aber was will ich dazu sagen? Die meisten Leute vermuten hinter mir auch keinen Berner Sennenhund, eher vielleicht einen Großen Schweizer Sennenhund. Meine Haare sind alle flöten gegangen und nur am Hals und an der Hose habe ich noch Haare, weswegen Frauchen derzeit auch nur mein hübsches Gesicht fotografiert. Wie sagt man so schön.... Ein hübscher Hund entstellt nichts! Oder... Schönheit kommt von innen!
Nach Kaffee und Kuchen fuhren wir wieder nach Hause und waren mega glücklich, dass es unser Finn so toll erwischt hat mit seiner lieben Familie Faitsch!

Finn ist futsch von unserem Besuch.... ich, Finn, Belinda und Brisko
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17.04.2011 Ich glaub´ich lieg im Strandkorb....
Ob ich in Urlaub bin? Nein, so gut geht´s mir nun auch wieder nicht! Aber ich erzähle Euch gerne, wie es dazu gekommen ist....
Frauchen hatte ja allen meinen Kindern beim Abholen versprochen, dass sie auf Besuch kommt und nach ihnen schaut. Da das Wetter zu einer Spritztour einlud, meldete sie sich kurzentschlossen für den Sonntag bei Falcos Familie in Plittersdorf an. Plittersdorf, das ist ein Stadtteil von Rastatt. Das ist dort, wo der Rhein die Grenze zu Frankreich bildet. Und das ist dort, haben wir uns sagen lassen, wo es eine Fähre gibt, die nicht fährt. Irgendwie scheinen die Bauer der Fähre in Mathematik in der Schule nicht so gut gewesen zu sein, denn die Fähre saß bei der Jungfernfahrt auf und steckt seit einem halben Jahr fest. Und somit ist Plittersdorf überall bekannt geworden.
Nach unserer Ankunft mussten wir erst mal im Auto hocken bleiben, meine Mami und ich, dass Frauchen den kleinen Falco zuerst alleine begrüßen konnte. Ich mache nämlich immer dumm, wenn´s Frauchen andere Hunde schmust. Als die Küsserei dann zu Ende war, durfte ich auch endlich mein Kind begrüßen. Der Schlingel hatte mich gesehen und dachte nur wieder ans Trinken. Aber da hat er eine saftige Ohrfeige bekommen. Oma Belinda hingegen war in Spiellaune und der kleine Falco hatte wahrlich seine Freude über unseren Besuch. Nach einem phantastischen Mittagessen, machten wir alle einen Spaziergang in den Plittersdorfer Rheinauen. So was haben wir noch nie gesehen. In den ausgetrockneten Rheinauen, mit den vielen verschlungenen Weiden, könnte man echt einen Gruselfilm drehen. Nach unserem aufregenden Spaziergang gab es noch leckere Köstlichkeiten zum Kaffee und mit vollen Bäuchen und voll beeindruckt über Falcos neue Heimat, fuhren wir sehr zufrieden heim.
Ach ja... der Strandkorb... der steht mitten im Garten und lud mich zum Verweilen ein. Ich muss sagen, ich hätte nichts dagegen, wenn wir in Wachendorf auch so einen Korb stehen hätten. Aber wir bräuchten zwei davon. Einer für mich und einer für Mami Belinda...


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11.03.2011 Wer ist Baven?
Ihr kennt Baven nicht? Wir haben schon einmal über sie geschrieben in einer Cara-Geschichte, die aber leider nicht mehr auffindbar ist, weil Frauchens PC einen Crash hatte. Also... Baven ist meine Tante, die Schwester meiner Mama Belinda. Sie wohnt am Bodensee bei einer ganz ganz lieben und tollen Familie. Einen Berner Sennenhund zu haben, war für die Schalleys das Größte auf Gottes Erdboden. Gleich nach ihrem Töchterchen natürlich. Und so pflegen wir noch heute, nach sechs Jahren, eine herrliche Freundschaft. Baven hat so ziemlich alles angestellt, was ging. Sie ließ keine Chance aus, sich von oben bis unten dreckig zu machen und auch die Fettnäpfchen, seien sie auch noch so weit weg gestellt, fand sie mit links. Als Frauchen heute Morgen die Mail der Schalleys öffnete, musste sie lachen, weil Baven wieder einmal als Dreckspatz verkleidet unterwegs war. Ich meine, das ist ja ein günstiges Kostüm für die Fasnet... Man rennt einmal durch einen umgepflügten Acker, wälzt sich anschließend darin und wühlt mit der Nase einmal die Erde auf und fertig ist das Dreckspatzkostüm! Narri-Narro!
Tante, du bist toll! Deine CARA

Fit wie ein Turnschuh! So eine dreckige Nase!
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09.03.2011 Wir sagen euch, auf Wiedersehn....
die Zeit mit euch... war wunderschön! Es ist wohl besser jetzt zu gehn, wir können keine Tränen sehn. Schönen Gruß und auf Wiedersehn."
Frauchen sagte, dass dieses Lied immer im Bus der Narrenzunft, auf der letzten Fahrt vom letzten Termin nach Hause, gesungen wird und manch einer sogar dabei schon weinen musste. Mit dem letzten Tag der Fasnetsaison 2011 ging auch unsere Zwergen-Welpenzeit zu Ende. Falco sagte gestern als letzter hier in Wachendorf "tschüss". Auch wir haben einige Tränen vergossen. Und ich habe am Zaun gestanden und mich gewundert, warum es immer weniger Kinderle werden. Unser Tierarzt sagt immer, dass Hunde so zählen: 1, 2... viele! Von wegen! Ich bin hochbegabt und kann mindest auf fünf zählen....
Der Abschied fällt immer schwer und Frauchen gibt die Kinderle mit einem weinenden und einem lachenden Auge aus den Händen. In gute Hände wohlbemerkt! Deshalb freuen wir uns alle, dass wir so tolle Familien für meine sieben Zwerge gefunden haben und wünschen allen, dass sie ein erfülltes, fröhliches Leben in ihren neuen Familien haben dürfen. Den Familien wünschen wir ebenfalls viel Freude und alles Gute für die nächsten Jahre mit den Wachons. Wir werden stets in Kontakt bleiben und ganz sicher alle Hunde besuchen fahren. Auf dieses Wiedersehen freuen wir uns schon heute! Ich ganz besonders!
Seid herzlich gegrüßt, Eure CARA, die den ganzen Morgen faul in der Sonne liegt und die Ruhe genießt :-)

Caras Abschiedsblick....
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01.03.2011 Mutter-Vater-Kind...
... das hat Frauchen früher als kleines Mädchen auch gerne gespielt. Heute waren wir alle komplett. Mutter Cara, Vater Querido und unsere Kinderle. Ich habe meinen Zwergle heute beim Frühstück schon erzählt, dass ihr Vater uns besuchen kommen wird. Oma Belinda freute sich auch... nur aus einem ganz anderen Grund.... Kaum war Querido in unserem Garten, lenkte Oma Belinda sein ganzes Augenmerk und das des Kumpels Bjarne auf sich mit ihrer Läufigkeit. Da es mir peinlich gewesen wäre, wenn ich von dem Mann meiner Träume mit meiner Mutter zusammen noch ein paar Geschwisterle bekommen hätte, protestierte ich so lange, bis Frauchen Belinda ins Haus brachte. Dann endlich konnte ich meinem angebeteten Querido unsere Kinderle präsentieren. Doch diese hatten nur Blödsinn im Kopf, jagten Querido und Bjarne hinterher und bellten sie noch aus. Recht ungezogen waren sie. Und schon wieder musste ich mich schämen. Also ich war hier wirklich der einzige Hund mit Anstand! Ganz brav, wie ich sowieso immer bin, gehorchte ich Frauchen und war eine gute Gastgeberin. Nach ein paar schönen Stunden im Sonnenschein mit meinem Angebeteten, war ich dann wieder die alleinerziehende Hundemama Cara.

Ehestreit? Kinder können schon anstrengend sein...
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28.02.2011 Bald ist die Zwergenzeit zu Ende...
... bald ist die aufregende Zeit mit meinen Kindern vorbei. Und gerade deshalb starten wir zum Endspurt noch einmal richtig durch. Heute haben wir die Wochenfotos gemacht und alle, die in der Zwergenzeit dabei waren, wollten aufs Foto. Da alle zu verschiedenen Zeiten nach Hause kamen, dauerte die Fotografiererei bis fast in den Abend hinein. Leider konnten wir nicht auf das Herrchen warten... einer muss ja Geld verdienen....
Heute war unser Tierarzt, Dr. Boris Wörner, zum Impfen gekommen. Bei diesem Termin wurde es meinem Frauchen ganz bewusst, dass die Zeit des Abschieds unaufhaltsam näher rückt. Auch ich bekam beim Anblick des Tierarztes in unserem Haus ein komisches Gefühl. Nein, nicht weil ich ihn nicht mag. Auf keinen Fall! Er gibt mir doch in der Praxis immer diese leckeren Lutschbonbons für Hunde. Nein... weil alle Kinderle auf dem Küchentisch standen, wo man doch niemals auch nur den Kopf hinlegen dürfte. Als die rote Decke noch auf dem Tisch lag, als die Zwergle fertig waren, sprang ich auch hinauf! Das wäre doch gelacht. Das was die Zwerge dürfen, darf ich schon lange.... Zur Belohnung habe ich dann oben auf dem Tisch auch eine Spritze verpasst bekommen. Und so eine Frechheit... er hatte die Dose mit den Bonbons nicht dabei!
Morgen kommt die Zuchtwartin und dann zeige ich mich als stolze Hundemama von meiner besten Seite. Keine Angst, ich springe nicht wieder auf den Tisch :-)

Aua, aua, sagt Finn, der Chip ist aber blöde!
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22.02.2011 Unser E-Wurf... unser Achter im Lotto...
Welch eine Freude! Heute kam das 8. Röntgenergebnis von der Auswertungsstelle und "last but not least..." unser Edward ist ebenfalls HD- und ED-frei. Somit haben wir es geschafft und sind sehr stolz darauf, dass alle unsere E-Wurf-Kinder zum Röntgen gegangen sind. Wir haben 6x HD A1 und ED-0 und 2x HD A2 und ED-0. Das kann sich sehen lassen! Herrchen und Frauchen freuen sich wie kleine Kinder. Morgen gibt´s einen extra Nachschlag Welpenmilch für die kleinen Geschwisterle des E-Wurfes und Oma und ich bekommen eine Knabberei. Wenn Querido am Freitag zu Besuch kommt, küsse ich ihn ganz dolle. Er hat es verdient, denn schließlich war er in der Hochzeitsnacht auch dabei.... Juhu... Juhu!!! Wir freuen uns! Eure CARA

Danke fürs Röntgen an Familie Schmitz aus Dormagen, Familie Zenzen aus Viersen, Familie Hömke aus Mönchengladbach, Familie Köhler aus Starzach, Familie Isselmann aus Köln, Familie Wüst aus Ihringen, Familie Reichmann aus Hüfingen und Familie Dußler aus Stuttgart. Ihr seid klasse!!!
Eure Familie Schwesinger
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21.02.2011 Wilde Zwergle...
...habe ich den ganzen Tag hinter mir her laufen. Obwohl ich vier Beine habe, muss ich wahnsinnig aufpassen, dass ich nicht umfalle, wenn mir die Zwerge die Beine unter dem Bauch wegrennen. Frauchen hat es da schon schwieriger und ich habe sie schon mehr als einmal fallen sehen. Nein... ich lache sie dann nicht aus, wenn sie mit sieben Schüsseln in der Hand ins Fallen kommt und ihr alles aus der Hand fällt :-)
Wenn sie angestürmt kommen, um bei mir zu trinken, kann es schon einmal passieren, dass alle unter mir stehen und ich gerade noch auf den Krallen Bodenhaftung habe. Ich habe aber alle so arg lieb, dass mir das gar nichts ausmacht. Nun säuge ich nur noch dreimal am Tag. Ich würde ja noch öfters hin stehen, aber Frauchen sagt, ich solle jetzt mal etwas kürzer treten. In gut einer Woche geht der erste Zwerg in die große weite Welt hinaus und dann ist auch keine Mama mehr da. Da ist es besser, die Kinderle schon mal etwas zu entwöhnen von der Muttermilch. Aber keine Angst, Frauchen steht einmal am Tag an meiner Stelle mit einem großen Teller mit Welpenmilch da, die dann gierig aufgeschlabbert wird.
Der neue Schnee hat meinen Kindern viel Freude bereitet. Sie staunten nicht schlecht, als morgens alles weiß war. Sofort fingen sie an, den Schnee zu fressen. Warum wir Hunde das so lecker finden ist schon komisch.
Morgens ist die Bande nicht mehr zu bremsen. Nach dem Fressen sind sie wie wilde Hummeln. Alles wird bearbeitet. Das nagelneue Prinzessinnenzelt mit den Bällen lässt schon die Flügel hängen und ständig muss Frauchen etwas reparieren. Nichts ist vor ihnen sicher. Die neuen Hundeeltern werden ihre Freude mit meinen Kindern haben. Aber keine Angst... Ich war anscheinend auch ein Teufelchen und bin jetzt der allerliebste Hund geworden. Man muss nur warten können und viel Geduld haben....
ja wo ist denn der Teller mit der Milch?
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14.02.2011 Zwergentaufe...
Normalerweise geht man zur Taufe in die Kirche, sagt Frauchen, aber bei der Taufe meiner Zwergenkinder machten wir das gaaanz anders. Man bekommt auch bei den Menschenkindern ein weißes Taufkleid umgelegt. Das war bei der Zwergentaufe auch gaaaanz anders. Ein Zwergle nach dem anderen wurde auf den Tisch auf eine rutschsichere Decke gesetzt und Frauchen hielt das weiße Tauftuch, zog eine Spritze Wurmkur auf und nichts wie hinein in das Mäulchen. Am besten so, dass das Zwergle gar nicht großartig nachdenken konnte, sonst wäre es bockig geworden. Wurmkur schmeckt nämlich scheußlich. Vor allem die für die Zwergenkinder. Für große Hunde lohnt sich eine Wurmkur schon. Die wird ja in Leberwurst eingepackt. Aber wie will man eine pinkfarbene Suspension in Leberwurst packen? Geht ja gar nicht! Da sollten sich die Erfinder der Wurmkur mal was Gescheites einfallen lassen! Vielleicht schreibe ich denen mal...
Aber das ist noch lange nicht alles, was ich Euch erzählen möchte. Am Wochenende hatten wir Besuch von meinen Kindern Edy und Emilie, die in Köln und Bonn wohnen. Sie schlossen sich zusammen, um uns einen Besuch abzustatten. Wir freuten uns riesig, uns mal wieder zu sehen. Edy, Emilie und Tante Lucie fanden Welpengeruch nicht so prickelnd und trieften vor sich hin. Also das verstehe ich überhaupt nicht. Wenn ich auch so reagieren würde, beim Anblick meiner neugeborenen Welpen und statt meiner Arbeit nachzugehen, nur triefen würde, käme ich nirgendwo hin! Na gut, vielleicht ändert sich das mal, wenn sie eigene Kinder haben.... Als man sich am späten Samstagabend verabschiedete, machte man schon aus, am Sonntagmorgen einen schönen Spaziergang an der Starzel zu machen. Juhu! Meine Starzel... Das ist da, wo ich im Sommer immer bis zu den Ellenbogen baden gehe :-) Um 10 Uhr trafen wir uns in Bieringen und marschierten durch das schöne Starzeltal, unserem Wasser- und Naturschutzgebiet. Hier sagen sich noch echt die Fische und die Hasen gute Nacht! Da staunten unsere Rheinländer nicht schlecht über unseren tollen Gassiweg. Ja... im Schwabenland ist es halt schön!

Edy, Belinda, ich, Emilie, Lucie
Und als das Frauchen am Wochenende immer erklären musste, wie denn nun welcher Zwergenwelpe heißt, hat sie heute beschlossen, die Namen preiszugeben. Bis auf mein Zwergle "mint" haben alle einen Namen bekommen. Rüde mint hat derzeit noch viele Namen und keiner will so recht passen. Vielleicht gibt es ja Vorschläge von Euch? Aber bitteschön... keine Einfallsnamen. Es muss schon gut klingen und nicht jeder Fiffi sollte den selben Namen haben.

Finn, Falco, Fritzi, mint, Fiete, Frodo, Fine
...habt Ihr sie erkannt?
Es grüßt Euch CARA, die für Späßle aller Art immer zu haben ist...
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07.02.2011 Zwergenrambazamba...
Da bald schon die Fasnet vor der Tür steht, üben wir schon fleissig mit Blödsinn machen und da ich ungern alleine einen Blödsinn anstelle, helfen mir meine sieben Zwergle bestens dabei. Alle Spielsachen sind täglich reihum in Gebrauch und da nun Frauchen alle Tunnel, Gitterroste, Planen, Kinderfahrzeuge, Betonkübel, Wippe und Wimpel im Garten verteilt hat, denken unsere Nachbarn schon, dass wir entweder bald "Sperrmüll" haben oder bei uns bald eine Zweigstelle vom Europapark in Rust in Wachendorf gastiert. Nirgendwo kann man ungestört laufen, ohne dass etwas klingelt, wackelt und hupt. Als wenn das nicht genug wäre, meckern Ziegen, jaulen Hunde, miauen Katzen und läuten Kirchtürme aus einem silbernen Ding im Welpenzimmer. Aber keine Angst... nicht den ganzen Tag, ganz dosiert in Abständen den Tag über verteilt, sodass meine Zwergle wohlbehütet an die große weite Welt heran geführt werden. Frauchen sagt immer, dass ich selber noch ein Baby bin, da ich liebend gerne die Spielsachen der Kinderle entführe und mit Mama Belinda dann im großen Teil des Gartens die Plüschtiere seziere. Ich kann ja auch nichts dafür, dass Mama Belinda den Bären nicht losgelassen hat und er nun ganz lange Arme bekommen hat und man seine Innereien sieht. Zum Glück bluten Bären nicht. Immer bin ich Schuld!

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03.02.2011 Sechs aus acht...
... "Ja was bedeutet denn das?", werdet Ihr Euch fragen... Nein! Mit dem Lottospielen hat das nichts zu tun...Also das ist so... Querido und ich haben beim letzten Wurf acht Kinderle das Leben geschenkt und alle sind sehr gut in ihren Familien untergebracht. Alle Hundefamilien haben auf meine Kinder gut aufgepasst. Obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass es nicht immer leicht war...Ich war ja auch ein Wildfang. Überall kraxelte ich hinauf, ohne zu berücksichtigen, dass ich da ja wieder herunter klettern muss. Na gut, ist ja auch egal, Frauchen war meist schon vor mir oben um mich zu retten. Einmal ist sie vor Angst fast gestorben, als ich auf dem Bankenhof jaulend in der dunklen Scheune auf einem etwa vier Meter hohen Heuballenberg, auf den ich von oben herunter gefallen war, drauf stand und es um mich herum buchstäblich kuhnacht war. Zudem brüllten unten im Stall noch 60 Kühe und wenn man Angst hat, ist alles noch viel lauter...Aber wieder egal, Frauchen wollte sogar die Feuerwehr rufen und nur ihr Bruder konnte sie beruhigen, indem er mit der Taschenlampe nach mir suchte und mir dann direkt in meine Augen leuchtete. Als Frauchen meine funkelnden Augen sah, war sie nicht mehr zu bremsen und kletterte hoch und trug mich hinunter. Und das alles mitunter, um meine wertvollen Knochen zu schonen. Als wenn das nicht gereicht hätte, wollte mich am selben Nachmittag noch das Bankenhof-Schwein Emil beißen, als ich nur mal in seinen Futtertrog schauen wollte. Was aus ihm geworden ist? Das könnt Ihr Euch ja denken. Hoffentlich begegne ich ihm im Jenseits nicht... Und hoffentlich ende ich nicht auch mal als Schnitzel...Ach Quatsch! Frauchen würde mich nie aufessen wollen, obwohl sie mich zum Fressen gern hat...
Trotz meiner Eskapaden bin ich HD- und ED-frei. Und stellt Euch vor... nun sind von meinen acht Kindern aus dem E-Wurf bereits sechs Kinder geröntgt und alle sind ebenfalls HD- und ED-frei. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Bei Emil und Edward, die auch schon ihren Dämmerschlaf absolviert haben, warten wir noch auf die Auswertung. Das ist echt eine Leistung, dass alle Hunde aus dem E-Wurf geröntgt wurden!!! Frauchen möchte sich hiermit bei allen Hundefamilien ganz ganz herzlich bedanken!
Euer "Springinsfeld" CARA

Eyk und seine Schwester Emmy, die beiden neu ausgewerteten Kinder...
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31.01.2011 Im Zwergendorf ist was los...
Nun sind die sieben Zwerge schon vier Wochen alt und kaum mehr zu bändigen, weshalb dann Frauchen gestern mit dem elektrischen Schrauber ankam und beim zweiten Umbau der Wurfkiste einen fürchterlichen Krach machte, was aber keinen der Zwerge juckte. Nun ist die Wurfkiste mehr als doppelt so groß und durch den Eingang können die Zwergle im ganzen Welpenzimmer, auch außerhalb der Wurfkiste, herum laufen. Abends wird der Eingang geschlossen, sodass die Kinderle schön auf ihren Decken liegen bleiben müssen und ich dann beim Schlafen meine Ruhe habe. Frauchen hält mit mir zusammen immer noch die Nachtwache und falls ich mal verpasse, dass ein Häufchen abgesetzt wird, ist sie sofort zur Stelle und spielt die Toilettenfrau. Nur schade, dass sie dafür keine 50 Cent bekommt, wie an der Autobahntoilette. Dann wäre Frauchen schon ganz schön reich! Das Fressen aus den Schüsselchen klappt auch ganz prima und das auserwählte Futter schmeckt köstlich, wie man immer deutlich hört. Man könnte meinen, ich habe kleine Ferkelchen geboren. Nach dem Fressen wird gespielt, was das Zeug hält. Die täglich wechselnden Spielsachen, die entweder Krach machen, komisch aussehen oder herunter hängen, werden sofort in Beschlag genommen und genauestens untersucht. Nach ausgiebigem Spiel erfolgt dann meist ein Schönheitsschlaf. Dann habe ich endlich meine Ruhe und lege mich in die Küche und schlafe wie Schneewittchen. Neulich erschrak Frauchen, weil ich so tief schlief, dass ich gar nicht mehr aufwachte. Aber ich habe doch gar kein Apfelstückchen verschluckt, dachte ich bei mir. Frauchen stupste mich an und sie war dann froh, als sie ganz verliebt anschaute...

Es grüßt Euch Schneewittchen CARA und die Zwergenschar
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24.01.2011 Zwerge außer Rand und Band...
Ich kann Euch sagen, es ist nicht einfach, eine siebenfache Mutter zu sein! Ständig zieht einer an mir herum und kaum stehe ich in der Wurfkiste, um mal nach dem Rechten zu sehen, zwickt mich so ein kleiner Zwerg in meine Zitzen. Aua! Nicht mal fragen tun die Zwerge. Immerzu haben die Hunger! Wo doch das Frauchen mittlerweile schon viermal am Tag zu uns in die Wurfkiste in die Pippipfützen sitzt, um den sieben Zwergen ein Fläschchen zu geben. Meine Kinderle sind solche Profis, dass sie im Nu mehr als Frauchen berechnet hat, blitzschnell aus dem Fläschchen saugen. Und erst wenn die Bäuchleins so richtig dick sind, liegen sie wie die Engelchen auf den kuschelweichen Vetbeds und schlummern vor sich hin. Wie gesagt, nur so lange, bis ich wieder erscheine. Dann ist der Schlaf beendet und das Ganze geht von vorne los. Zum Glück bekomme ich immer noch die überaus großen Mahlzeiten von Frauchen, sonst wäre ich nur noch Fell & Knochen. Die neuen Hundeleute waren auch schon da und wir sind von unseren bisher fünf Familien Feuer & Flamme! Alle durften bei ihrem Besuch bei uns, ihrem Lieblingszwerg das Fläschchen geben. Gar nicht so einfach, stellten die Besucher erstaunt fest und mancher Zwerg bemerkte doch tatsächlich, dass das nicht die Hand von Frauchen ist, die das Fläschchen hält und überlegte dreimal, ob man doch lieber nichts trinkt. Ganz schön verwöhnt, die Zwergenschar. Frauchens Nachtquartier ist immer noch direkt am Brett der Wurfkiste und das finde ich sehr sozial von ihr. Da ich ja immer noch nicht oben im Schlafzimmer bei ihr neben dem Bett schlafen kann, bleibt sie aus Solidarität bei uns Hunden. Bald bekommt Frauchen auch ein Fell. Das wäre schön!
Eure CARA, die nun schauen muss, was die Zwerge so machen...Tschüss!
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17.01.2011 Zwergenkinder zwei Wochen alt...
Nun sind meine Kinderle schon zwei Wochen alt und ganz schön putzmunter geworden. Am 13. Tag öffneten sie die Äuglein und die Öhrlein und saßen ganz aufmerksam in der Wurfkiste. Da habe ich doch gleich mal die Gunst der Stunde genutzt und ihnen die erste Lehrstunde gegeben, die nämlich heißt... Ätsch! Ich schaue nur mal in die Wurfkiste, ob noch alles sauber ist, gehe aber hurtig zu Frauchen in die Küche zur Bodenkontrolle. Gesäugt wird später, wenn ich Lust dazu habe! Ich habe immer so einen Hunger, das kann sich niemand vorstellen. Ständig schleift Frauchen Körbe voller Fleisch und eimerweise Welpenmilch an. Alles vertilgte ich in Windeseile, sodass Frauchen schon fragte, ob denn noch einmal sieben Kinderle im Bauch warten würden. Mama Belinda wird vom Zuschauen alleine schon dick und protestiert ständig, dass sie nur die normalen Rationen bekommt. Na gut, manchmal bin ich so nett und lasse ihr ein Fingerhut Welpenmilch in meiner Schüssel übrig. Viele neugierige Leute, Freunde der Kinder, Nachbarn, Frauchens Freunde, wollten schon meine Zwerge sehen und da ich ja Besuch gerne habe und alle diese Leute ohnhin schon kannte, juckte mich das gar nicht. Frauchen befahl jedem Wunderfitz, sich die Hände ordentlich zu waschen und die Kinder mussten sich zusätzlich die Hände mit Sterilium einreiben. So... genug geschwätzt! Nun muss ich spazieren gehen. Sozusagen Rückbildungsgymnastik machen... hat mir Frauchen geraten, damit ich später meine tolle Figur wieder habe...
Tschüssle, Eure CARA

so verfressen wie die Mama!
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10.01.2011 Neues aus dem Zwergenstübchen...
Heute sind meine Kinder genau eine Woche alt und ich kann Euch sagen...die fressen mir die Haare vom Gesäuge! Alle haben ihr Geburtsgewicht am heutigen Tage verdoppelt. Eine stolze Leistung! Frauchen hat aber auch dafür gesorgt, dass viel bei mir oben rein kommt, damit unten auch genügend Milch heraus kommt. Ich bekomme täglich vier Hühnerbeine in leckerer Brühe serviert, frisches Fleisch oder stinkiger Pansen, eine Mahlzeit mein herkömmliches Futter (muss das sein?) und eine Mahlzeit Babyfutter (mmh). Dazwischen werde ich gefragt, ob denn noch etwas Welpenmilch trinken möchte. Seit der Geburt habe ich nämlich einen mords Hunger und könnte Bäume ausgraben. Frauchen sagt, ich sei klasse! Ja, das Frauchen... sie hat meinen Babys beigebracht, wie man aus dem Fläschchen trinkt. Das müssen Hundekinder nämlich erst lernen und wenn sie es in der ersten Woche nicht lernen, dann kann es sein, dass sie das Fläschchen später ablehnen. Doch in einer Woche etwa, das ist der Zeitpunkt wenn die Milch nicht mehr ganz ausreichen wird bei einem großen Wurf, die Kinderle aber noch nicht aus dem Schüsselchen trinken können ist es von Vorteil, wenn sie das Fläschchen nehmen. Mittlerweile ist es so, dass wenn Frauchen einmal täglich mit dem Fläschchen in der Hand in die Wurfkiste sitzt, alle meine Kinderle auf und davon auf Fraules Schoß krabbeln und wie wild danach suchen. Es scheint ihnen zu schmecken. Sie bekommen dann nur etwa 20 ml, was zur Übung völlig ausreicht. Inzwischen sind sie die reinsten Profis. Ohne sich zu verschlucken, würden sie das ganze Fläschchen leer trinken. Ansonsten freue ich mich, dass schon ganz viele nette und geeignete Leute ein Kind von mir haben wollen. Keine Angst, ich prüfe alle bis ins kleinste Detail.
Und nun verrate ich Euch was ganz Geheimes, was heute passiert ist.... Frauchen wollte Spätzle zubereiten. Sie schüttete Mehl in eine Schüssel und fügte fünf Eier und Salz hinzu und rührte und rührte. Zwischendurch probierte sie den Teig und sagte immer: "Das ist ja komisch, irgendwie schmeckt alles nach Welpenmilch, aber egal, ich glaube, ich bin langsam verrückt!" Gerade, als sie den Teig in die Spätzlepresse einfüllen wollte, bemerkte sie, dass sie den ehemaligen Mehlbehälter genommen hatte, in dem seit letzter Woche Welpenmilchpulver eingefüllt ist. Ihr hättet Frauchens Gesicht sehen sollen. Zum Glück waren noch genügend Eier im Haus für einen neuen Teig! Bei uns dreht sich halt alles um meine Kinderschar und irgendwie glaube ich langsam, dass Fraule mal im vorigen Leben ein Hund war:-) Wau! Wau!

unsere letzten Eier!
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03.01.2011 Kindersegen zum neuen Jahr!
So hat sich meine Familie das neue Jahr vorgestellt! Zuerst Weihnachten feiern... viele Geschenke auspacken... gutes Essen... dann freie Tage... gleich danach Silvester feiern... und wieder gutes Essen... dann ein freies Wochenende... und dann ich mit dem größten Geschenk, das ich meiner Familie machen konnte; eine Wurfkiste voller kleiner, hübscher Wachons...
Heute Nacht durfte das Frauchen kein Auge zu machen, denn schon kurz vor dem Schlafengehen bemerkte sie, dass ich richtige Wehen habe und da sich Frauchen bestens auskennt, ließ sie mich ab da keine Minute mehr aus den Augen. Sie richtete ihr Bett in meinem Zimmer ein und so schliefen wir beide im Minutentakt, bis dann Punkt 4 Uhr das erste Welpi das Licht der Welt erblicken wollte. Das Mädchen war geboren und sogleich kam innerhalb fünf Minuten ihre Schwester dazu und dann noch weitere fünf Brüder. Ein weiteres Brüderchen und ein Schwesterchen haben die Reise auf die Welt leider nicht geschafft und Frauchen und ich waren zuerst ganz traurig, dass wir die beiden verloren haben. Aber von Minute zu Minute konnten wir uns an meinen sieben putzmunteren und gesunden Kindern erfreuen. Pünktlich zum Frühstück war die Geburt vorbei und wie bei den alten Western, wenn das Baby drinnen schreit und der Arzt mit dem Köfferchen aus der Türe tritt, durfte nun die ganze Familie zum Glotzen an die Wurfkiste treten. Stolz präsentieren Frauchen und ich die hübsche Kinderschar und ein "Aah" und ein "Ooh" raunte durch das Zimmer. Alle waren stolz auf mich und nun werde ich die nächsten Wochen sehr genießen und mich von vorne bis hinten verwöhnen lassen. Das habe ich mir verdient!
Wenn das Frauchen wieder ausgeschlafen ist, fotografiert sie die Kinder bestimmt für Euch. Bis dahin müsst Ihr Euch gedulden...
Tschüssle, Eure CARA
Ich bin futsch!

ein Vorgeschmack auf die hübschen Kinder...
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